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Studiengebühren? Nein danke!

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Ein breites Bündnis hat sich in Moosburg für den Wahlkampf gerüstet: Sie wollen so viele Wahlberechtigte wie möglich gewinnen, damit die 940000 Eintragungen bayernweit zustande kommen.

Auch in Moosburg hat sich jetzt ein breites Wahlkampfbündnis für den Volksentscheid zur Abschaffung der Studiengebühren gebildet. Die Freien Wähler marschieren hier voran, alle respektieren die Rolle der Parteifreien als Initiator und machen mit erheblichem Einsatz mit.

Grüne, SPD, DGB, ÖDP, Piraten, und die UMB waren bei einem ausführlichen Pressegespräch ebenfalls dabei. Sie alle empfinden Studiengebühren als unsozial, was übrigens auch für die Kosten der Meisterausbildung gilt. Hinrich Groeneveld von den Freien Wähler sieht auch große Unterstützung bei der CSU, bis hin zu Horst Seehofer, der bekanntlich ebenfalls die Abschaffung will. Bestärkt sehen sich die Macher in Moosburg auch durch inzwischen bestätigte Berichte über haarsträubende Verschwendung der Mittel aus der Studiengebühr, die in vielen Fällen gar nicht bei den Studierenden angekommen ist. Die Eintragungsfrist läuft ab dem 17. bis zum 30. Januar. Das Problem ist, dass die bayernweit 940000 Wahlberechtigten in dieser Zeit ins Rathaus kommen und sich unter Vorlage des Personalausweises eintragen müssen. Dafür will das Bündnis werben, und zwar mit Informationsständen auf dem Wochenmarkt am 19. und 26. Januar auf dem Plan, sowie mit weiteren „Rathauslotsen“ vor dem Rathaus. Die Faltblätter sind schon gedruckt. Sie werden in diesen Tagen in alle Moosburger Haushalte verteilt. Der DGB legt noch eins drauf: Ludwig Würfl hat für den 21. Januar im Gasthaus „Zur Länd“ eine Podiumsdiskussion mit allen im Landtag vertretenen Parteien organisiert. Beginn ist um 20 Uhr. Wer von den Münchener Koalitionären auf dem Podium sitzen wird ist noch unklar. „Da sind wir noch im Gespräch“, sagte er.

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