Landtagswahl 2018

Ran an die Urnen!

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Haben am Sonntag alle Hände voll zu tun: Wahlamtsleiter Michael Eberwein mit seinem Team im Freisinger Rathaus. 

Nichts geht mehr am kommenden Sonntag, 14. Oktober, um 18.01 Uhr! Dann ist die Bezirks- und Landtagswahl 2018 abgeschlossen, und etwa eine halbe Stunde später sind die ersten Ergebnisprognosen auf den Internetseiten der Kommunen einsehbar. Der Stimmkreis Freising entspricht dem Landkreis Freising. Die derzeitigen Vorhersagen deuten auf eine massive Verschiebung der Machtverhältnisse hin: Die CSU in Bayern sollte zwar die mit Abstand stärkste Partei bleiben, ihr droht indes der Verlust der absoluten Mehrheit im Landtag. Sollte die FDP den Wiedereinzug schaffen, wäre sie ein möglicher Koalitionspartner, ebenso wie die Freien Wähler, die den Sprung wohl schaffen.. Die SPD könnte bei der Landtagswahl hinter den Grünen landen. Die AfD wird aller Voraussicht nach mit einem veritablen Ergebnis erstmals in den Landtag einziehen.

Wer sich noch nicht per Briefwahl entschieden hat, dessen Votum ist bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag gefragt: Von acht bis 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet, danach schiebt sich nichts mehr. Jeder Wähler hat zwei Stimmen, macht somit zwei Kreuze auf dem Wahlzettel: Die Erststimme für den Direktkandidaten und die Zweitstimme für Sitzanteile der Partei seiner Wahl im Landtag. Mit der Erststimme entscheiden Wähler, welcher Kandidat aus dem jeweiligen Stimmkreis diesen als Abgeordneter im Parlament vertreten soll.

Im Stimmkreis 117 (Freising) müssen sich die 118000 wahlberechtigten Bürger zwischen zwölf Kandidaten entscheiden: Dr. Florian Herrmann (CSU), Markus Grill (SPD), Benno Zierer (Freie Wähler), Johannes Becher (Grüne), Dr. Guido Hoyer (Die Linke), Dr. Jens Barschdorf (FDP), Bernhard Kranich (AfD), Herbert Sachs (Bayernpartei), Katharina Capric (Mut-Partei), Stefan Hiesinger (Piratenpartei), Kevin Neuwirth (Die Partei) und Felix Bergauer (ÖDP) buhlen um die Gunst der Bürger. Teilnehmen sollten alle: Wählen ist Bürgerpflicht! Natürlich ist niemand erzwungen, zur Wahl zu gehen. 

Aber: Wählen heißt mitgestalten und Verantwortung übernehmen! Oft geht eine Wahl sehr eng aus. Da kommt es dann auf jede einzelne Stimme an. Übrigens: Auch wenn sich die Distanz zwischen den Bürgern und ihrer Vertreter zunehmend zu vergrößern scheint und die Politiker scheinbar erst in der Phase vor den Wahlen wieder greifbar sind - Nichtwählen aus Protest klappt nicht: Lieber mit der Stimmabgabe klar eine Partei der anderen vorziehen als die Stimme einfach unter den Tisch fallen lassen! Also gilt: Ran an die Wahlurnen - am Sonntag ist Zahltag!

Quelle: freising-online

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