"Wanderbücher"

Lesestoff wird jetzt frei gelassen

Lesespaß in der Faschingszeit - mit den Neufahrner Wanderbüchern.

Die SPD Neufahrn lässt wieder neue Wanderbücher frei. Das Motto dieser Aktion: „Das Halten von Büchern in Regalen ist nicht artgerecht – Freiheit für unsere Bücher“.

Wer jetzt mit offenen Augen durch die Gemeinde geht, kann sie an ungewöhnlichen Orten finden, zum Beispiel in einem Bushäuschen, auf einer Bank oder unter einem Vordach. Wem ein Wanderbuch gefällt, der kann es mit nach Hause nehmen und lesen. Im Innenteil findet man ein Etikett, auf dem die Leser einen Kommentar zum Buch eintragen können. Wer das Buch gelesen hat, sollte es wieder an einem geschützten Ort aussetzen. Diesmal gehen drei Jugendbücher und neun Romane auf Wanderschaft: Für junge Leser wandern mit: „Papa, was ist ein Fremder?“ von Tahar Ben Jelloun. Ein Vater beantwortet die Fragen seiner kleinen Tochter zu Fremdenfeindlichkeit und Vorurteilen. Der Autor wurde für dieses Buch mit dem europäischen „Preis der Künstler für den Frieden“ und dem „Global Tolerance Award“ der UNO ausgezeichnet. „Ausgeflogen“ von Jochen Till, ein verpasster Schulausflug führt zu ungewöhnlichen Begegnungen (ab 12 Jahren). „Der Joker“ von Markus Zusak, eine Geschichte über Zivilcourage, ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis. Für erwachsene Leser: „Riemenschneider“ von Tilman Röhrig, ein historischer Roman über das Leben des Bildschnitzers zur Zeit der Bauernkriege. Ein Krimi-Doppelband der Autorin Iris Johansen mit „Komm, dunkle Nacht“, und „Und dann der Tod“. “Seefeuer“, ein Thriller um ein altes Schiffswrack von Elisabeth Herrmann. „Donnerstags im Fetten Hecht“, von Stefan Nink, eine kuriose Geschichte um ein Millionenerbe. „Der Ruf des Kuckucks“ von Robert Galbraith, das Krimidebüt der Harry-Potter-Autorin von J.K Rowling unter einem Pseudonym. Nick Hornbys „Fever Pitch“, die Geschichte eines Fußballfans. In einem Band zwei Bestseller von Ilse Gräfin von Bredow: „Kartoffeln mit Stippe“ und „Deine Keile kriegste doch“. Die „Neufahrner Wanderbücher“ lehnen sich an das in bereits 132 Ländern etablierte Bookcrossing an, das im Jahr 2001 ins Leben gerufen wurde. Fast zwölf Millionen Bücher wurden schon „ausgewildert“.

Quelle: freising-online

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