Alice verwandelt die Luitpoldhalle in das Wunderland

Köpfen, Kartenspiel und Kuchen

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Um 17 Uhr ist Teezeit. Aber wo ist der Tee und was hat es mit der tanzenden Torte auf sich? Alice kommt mit dem Fragen stellen gar nicht hinterher.

Wo bin ich - und wer kann mir helfen?“ Diese Fragen stellte sich Alice als in der Luitpoldhalle Riesenpilze und manch seltsame Figur zusammen traten. Im Musical „Alice im Wunderland“, aufgeführt von den Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik Freising, wurde das Publikum ebenfalls reichlich mit Fragen überhäuft. Alice ist verträumt, schläft überall ein und vergisst des öfteren ihre Hausarbeiten

. Nun ja, das Abenteuer aber beginnt erst, als sie einem Hasen folgt und plötzlich durch ein Astloch fällt. Nach ewigem Fallen findet sie sich sichtlich verwirrt im Wunderland wieder. Noch mehr verwundert ist Alice, nachdem sie durch einen Zaubertrank auf Zwergengröße geschrumpft ist. In Hoffnung, dass ihr irgendjemand helfen kann, startet sie die Erkundungstour. Und auf der wimmelte es nur so von seltsamen Gestalten. Mit dabei: Die rauchende Seidenspinnerraupe mit einem gut gelungenen Gesangs-Solo von Milky Chance („Stolen Dance“) und die tanzende Torte mit einem Lied darüber, dass sie gerne vernascht werden würde. Außerdem platzt Alice in die Teestunde des verrückten Hutmachers und das Gemach der Herzogin; und wird jedes Mal sichtlich perplex vom Dauerschwatzen der Wunderlandbewohner zurückgelassen. 

Das Stück findet seinen Höhepunkt, als Alice bei einer Krocket- Party der Herzkönigin verurteilt wird, etwas gestohlen zu haben. Die Worte: „Ab mit dem Kopf“ der herrischen Herzkönigin sorgen dabei jedes Mal wieder für Angst. Doch am Ende geht alles gut aus: Alice erkennt, dass alles nur ein Traum ist und sie daher die Geschenisse steuern kann. Dementsprechend erleichtert wacht sie vor dem Astloch auf, als ihre Schwester sie zum Abendessen aufweckt. Also hatte sie sich das offensichtlich nur eingebildet. Aber sieht die Katze auf dem löchrigen Baum nicht genauso aus wie die Grinsekatze aus dem Wunderland? Die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik Freising bereiten sich seit Schuljahresbeginn komplett in Eigenregie auf das Musical vor. Kostüme, Bühnenbild, zum Teil auch Musik, Management und Marketing werden dabei komplett von ihnen übernommen. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Kooperation mit der Lebenshilfe Freising, die im Stück die Rollen des Kartenssets spielten.

Quelle: freising-online

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