Neugestaltung des Zentrums

Ein „tolles Stadtbild“

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Hinter der noch zarten Blumenesche vor dem Landshuter Hof achtet Landschaftsarchitekt Tobias Micke (Mitte, mit Mütze) genau auf sein Pflaster. Das benötige noch „Schliff“. 

Zunächst die Warnung! Auch wenn die Pflasterung in der Freisinger General-von-Nagel-Straße bereits abgeschlossen ist und auch in der Weizengasse derzeit die allerletzten Steine verlegt werden, kann die Verkehrsfreigabe selbstverständlich erst erfolgen, wenn die Verfugungen ausgehärtet sind! Doch auch wenn die maximale Belastbarkeit noch nicht hergestellt ist, freut sich der zuständige Landschaftsarchitekt Tobias Micke von ST raum a., dass das Pflaster in der General-von-Nagel-Straße „sehr schön geworden ist, aber noch Schliff benötigt“. Dort, vor dem „Landshuter Hof“, wurde zum Ende der vergangenen Woche die Eröffnungsfeier des ersten Bauabschnitts im Rahmen der Neugestaltung der Freisinger Innenstadt gefeiert. Mit wärmendem Glühwein und Steaksemmeln und bei Minustemperaturen: „Kommen Sie näher und frieren Sie mit uns!“, lud Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher mit adventlicher Wollmütze ein. Auch er erkennt im Ensemble Heiliggeistgasse/General-von-Nagel-Straße ein „tolles Stadtbild“, das sich im neuen Jahr weiter ausbreiten soll.

135000 Steine sind in den Maßnahmen des ersten Bauabschnitts Neugestaltung der Freisinger Innenstadt verbaut worden, um die 6750 Quadratmeter rund um die Altstadtgalerien auf ein neues optisches Niveau zu hieven. Statt der Bürgersteige und Randsteine sind nun die Hausfassaden raumbildend, erklärte Freisings Stadtchef Tobias Eschenbacher bei der Eröffnungsfeier. Mit dieser Bewertung hat er das Ansinnen des ausführenden Büros ST raum a. aus Berlin perfekt erfasst. 

Besonders lobte Eschenbacher, dass nicht nur die Stadt in der Neugestaltung aktiv wurde, sondern auch zahlreiche Hausbesitzer diese Gelegenheit zu Renovierungen nützten. Landschaftsarchitekt Tobias Micke, der mit seinem Büro die europaweite Ausschreibung gewonnen hat, spricht von einer „großen Ehre. Wir fühlen uns auch schon als Freisinger, haben die Situation hier angenommen und versucht, mit einem frischen Entwurf und viel Mut anzusetzen. Mit dem ersten Zwischenergebnis ist natürlich auch er zufrieden, allerdings weiß Micke auch, dass mit dem Marienplatz und der Moosachöffnung „die großen Brocken“ noch anstehen. Gut eineinhalb Jahre haben die Arbeiten Heiliggeistgasse, Angerbadergasse und General-von-Nagel-Straße bis zur Beendigung angedauert, im Jahr 2009 war das Innenstadtkonzept erstellt worden und 2015 in Angriff genommen worden.

Nun das erste Zwischenresultat: Bereits seit einigen Tagen sorgen in der Unteren Altstadt die neuen Rundbänke, die instandgesetzte Brunnenanlage samt Mühlstein vor dem Landshuter Hof sowie der Hinweis auf das frühere „Murntor“ im Belag am Zugang von der Korbinianskreuzung durch die General-von-Nagel-Straße zur Altstadt für einen intensiven Eindruck der Aufenthaltsqualität, die mit der Innenstadt-Neugestaltung geschaffen wird. In der General-von-Nagel-Straße wurden fünf Blumeneschen, in der Weizengasse drei Säuleneichen gepflanzt.

Quelle: freising-online

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