Mehr Maler als Kinder

Abensberger Wichtelstube wird  farblich aufgefrischt

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Die bisher für die Sommerpause geplanten Malerarbeiten in der Abensberger Kinderkrippe Wichtelstube an der Römerstraße wurden vorgezogen.

Abendsberg- Frühjahrsputz und ein frischer Anstrich! Möglich ist dies durch die behördlich verordnete Leere in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen: Lediglich ein Kind wird - Stand diese Woche – vom pädagogischen Wichtelteam rund um Katja Rammelmeier in Abensberg betreut.

Da liegt es nahe, anstehende Arbeiten – in diesem Falle weißeln und die Farbkonzepte der einzelnen Gruppen erneuern – vorzuziehen, wenn möglich. Stadtbaumeister Gerhard Rölz machte sich deshalb auf die Suche nach einem Malerbetrieb, und als der Pullacher Malermeister Knöfler zusicherte, startete Michael Karrer, einer der städtischen Hausmeister, im Wichtelstuben-Gebäude damit, in den Zimmern die nötigen Vorarbeiten zu leisten. 

Abensberg: Die Zeit sinnvoll nutzen

Und wenn Karrer „alles, was man abschrauben kann“ entfernt hat, sind die „Wichtelstuben“-Damen an der Reihe und räumen aus - und dann rücken die Maler nach. So wird Zimmer für Zimmer durchgearbeitet. Das pädagogische Personal hat aber noch andere Arbeiten – auch wenn derzeit lediglich ein Kind in der Kinderkrippe in Abensberg betreut wird. 

Es werden Dokumentationen erstellt, Portfolioarbeiten erledigt, Spielsachen gewaschen und aussortiert und das Team bildet sich eigenverantwortlich in Online-Fortbildungen weiter. Allzu ruhig ist es also keinesfalls in der Kinderkrippe – und im Sommer, bevor das neue Kinderkrippenjahr im Herbst 2020 startet, wird, aufgrund der großen Nachfrage nach Krippenplätzen, wieder ein Container angebaut. 

Zu den bisher fünf Gruppen kommt dann eine weitere hinzu. Die erdgeschossige Containeranlage besteht dann wieder aus insgesamt sieben Einzelcontainern für Gruppen,-Neben- und Schlafraum sowie Flur- und Sanitärcontainer. In der Wichtelstube Abensberg werden bisher Kinder (im Alter von zehn Monaten bis zu drei Jahren) in fünf verschiedenen Gruppen betreut; diese sind – so auch das farbliche Konzept, das sich durch die Räume zieht – in Farbgruppen eingeteilt. 

Die orange Gruppe ist wie die grüne Gruppe eine Vormittagsgruppe (Betreuungszeit von 7.30 bis 13 Uhr); die blaue, die rote und die gelbe Gruppe sind Ganztagsgruppen (Betreuungszeit von 7.30 bis 16 Uhr). Zusätzlich gibt es eine Frühgruppe als Angebot; hier treffen sich Kinder ab 7 Uhr in der Küche zum gemeinsamen Frühstück, zwei Fachkräfte sind dabei. Nach der morgendlichen Stärkung geht es dann um 7.30 Uhr in die jeweilige Farbgruppe. (Die Buchung dieser Frühgruppe ist tageweise möglich.) 

Quelle: freising-online

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