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Attenkirchen: Hallertauer Bierfestival findet im Juni statt - Sorte „Urban Chestnut“ setzt sich durch

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Von: Lena Hepting

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Bierprobe im Lagerkeller. Hier waren alle gewissermaßen an der Quelle, auch wenn das Bier für das Bierfestival im Juni noch ausreifen muss.
Bierprobe im Lagerkeller. Hier waren alle gewissermaßen an der Quelle, auch wenn das Bier für das Bierfestival im Juni noch ausreifen muss. © Kuhn

Das Hallertauer Bierfestival findet statt! Und zwar vom 24. bis 26. Juni. Veranstalter ist wieder die Gemeinde Attenkirchen, die hohe Besucherzahlen erwartet.

Was sonst? Das Bier steht im Mittelpunkt des Hallertauer Bierfestivals, das in Attenkirchen vom 24. bis 26. Juni stattfindet, und aktuell sind bereits über 60 Brauereien angemeldet, so dass es wohl auch wieder an die hundert werden könnten. Natürlich gibt es auch wieder das Festival-Bier, und das hat heuer die Brauerei „Urban Chestnut“ in Wolnzach eingebraut.

Hallertauer Bierfestival: „Amira“ und „Tango“ sind die Neuen

Braumeister ist Andreas Weber, und der verwendete zwei neue Hopfensorten dafür: „Amira“ und „Tango“. Hauptsponsor des Festes ist die Hopfenverwertungsgenossenschaft (HVG), und deren Sprecher Carlos Ruiz ist restlos begeistert. Bei einer Pressekonferenz in der Brauerei geriet er regelrecht ins Schwärmen: Er bezeichnete Weber als einen „unglaublich guten Brauer, der wunderbare Biere macht.“ Und so ist „Hoppy Lager“ eben das Festbier, laut Ruiz „ein schönes Bier, das die Persönlichkeit des Hopfens zum Ausdruck bringt.“

Die kleine Brauerei, die jetzt 4000 Liter davon eingebraut hat, wurde 2015 nach dem Konkurs der „Bürgerbräu“ ins Leben gerufen. Die Gaststätte daneben hat den Namen „Bürgerbräu“ beibehalten. Die Bierprobe verlief denn auch gründlich anders als bei vergleichbaren Veranstaltungen: Die Vertreter der Brauerei baten die Offiziellen in den Lagerkeller. Dort machte sich Andreas Weber an dem kleinen Ablasshahn für die Probenentnahme zu schaffen. Neben dem mächtigen Tank kniend füllte er die Festival-Gläser für seine Gäste.

Hallertauer Bierfestival: Shuttle-Service steht zur Verfügung

Das war dann wirklich eine „Bierprobe“ in des Wortes ursprünglichster Bedeutung. Die Organisation des ganzen Festes läuft wieder in den bewährten Händen von Alexander Herzog zusammen, und der machte deutlich, dass es wie bei den ersten fünf Groß-Events dieser Art kleine Gläser mit 0,25 Litern geben werde. Es solle ja verkostet und nicht gesoffen werden. Auch werde wieder ein Shuttle-Service eingerichtet. Die Bus-Fahrpläne sollen in den nächsten Wochen auf der Homepage veröffentlicht werden. Diese werde aktuell mit Inhalt gefüllt.

Das Hallertauer Bierfestival wird vom 24. bis 26. Juni abgehalten, und es ist jetzt schon klar, dass man vom Umfang her an die Zeiten vor Corona anzuknüpfen gedenkt. 
Das Hallertauer Bierfestival wird vom 24. bis 26. Juni abgehalten, und es ist jetzt schon klar, dass man vom Umfang her an die Zeiten vor Corona anzuknüpfen gedenkt.  © Kuhn

Herzog verwies auf die zentralen Unterschiede zu anderen Festen: „Normalerweise setzt man sich hin und bleibt auch sitzen. Hier aber ist alles immer in Bewegung.“ Das ist auch kein Wunder, denn an den drei Ausschankstellen werden die Biere verschiedener Brauereien ausgeschenkt. Matthias Kern freut sich schon gewaltig auf das Fest. Er erkenne „ein Bedürfnis der Menschen nach Normalität.“

Hallertauer Bierfestival: Für Änderungen vorbereitet

Ende Juni sei auch vom Wetter her die beste Zeit, meinte er weiter vor der Presse, musste natürlich auch der nach wie vor kritischen Pandemielage Tribut zollen: „Wir sind vorbereitet, sollte es Änderungen geben“, machte er deutlich und sprach von einem echten Familienfest. Dazu gehöre auch das umfangreiche und breit gefächerte Kulturprogramm auf drei Bühnen, bei dem für jeden etwas dabei sein solle und werde.

Christine Schindele zeichne für das Kulturprogramm verantwortlich, so der erste Bürgermeister. Alexander Herzog ergänzte, dass in diesen Wochen die Verträge mit den Musikgruppen geschrieben würden. Das Kulturprogramm wie auch das sogenannte „Beiprogramm“ werde dann, wenn es fertig sei, auf der Homepage veröffentlicht. Darüber hinaus werde es einen Kunsthandwerkermarkt geben, den Christine Krojer organisiere, so der erste Bürgermeister weiter. Matthias Kern zu dem geplanten Event: „Es ist an der Zeit!“

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