Fast 400 Freiwillige helfen auf dem Feld

Barth-Haas schafft Online-Plattform zur Vermittlung

Unter den knapp 400 freiwilligen Helfern auf dem Feld waren neben zahlreichen Studenten auch Floristen, Berufsmusiker und Lehrer vertreten. Foto: Barth Haas

Als sich Mitte März die ersten dramatischen Auswirkungen der Corona-Virus Pandemie auf die deutschen Hopfenpflanzer und deren Saisonarbeitskräfte abzeichnete, reagierte die Firma BarthHaas schnell, und schuf die erste Online-Vermittlungsplattform für Arbeitskräfte im Hopfenbau. Dadurch konnte an die 30 Pflanzerfamilien in der Hallertau und Tettnang geholfen werden. Nahezu 400 freiwillige Helfere haben sich auf der Website für die Hopfencrew gemeldet. Unser Bild zeigt einen Helfer beim Anleiten.

Hallertau- Obwohl Mitte März das Hopfenanleiten noch weit entfernt war, machte man sich beim Hopfendienstleister BarthHaas bereits Gedanken darüber, wer denn die Lieferanten der Firma, also die Hopfenpflanzer, dieses Jahr bei der sehr personalintensiven Arbeit des Anleitens unterstützen könnte, falls es bei der Einreise der ausländischen Saisonarbeitskräfte zu Problemen kommen sollte. Wie weitsichtig dies war, sollte sich bereits zwei Wochen später zeigen, als das Bundesinnenministerium einen Einreisestop verhängte. 

Hopfenhelfer aus den verschiedensten Branchen

Obwohl sich die Situation aufgrund vieler unterschiedlicher Initiativen von Hopfenpflanzerverband, Maschinenringen und anderer Organisationen bis zum tatsächlichen Start des Anleitens wieder etwas entspannte, konnte durch die Initiative von BarthHaas an die 30 Pflanzerfamilien in der Hallertau und Tettnang geholfen werden. Möglich wurde dies durch nahezu 400 freiwillige Helfer, die sich auf der Website von BarthHaas für die Hopfencrew meldeten. 

Darunter waren neben zahlreichen Studenten die verschiedensten Berufsgruppen, wie Floristen, Berufsmusiker und Lehrer. Sehr stark vertreten waren auch Angestellte aus der Gastronomie und aus verschiedenen Brauereien, zu denen man bei BarthHaas natürlich beste Verbindungen hat. Besonders viele Unterstützer schickte hier die Radeberger Gruppe, wo man die Gelegenheit auch gleich nutzte, den Auszubildenden den Hopfenanbau näher zu bringen. 

Aber nicht nur die Brauer, sondern alle Mitglieder der Hopfencrew aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen lernten die harte Arbeit im Hopfenanbau kennen, und werden aufgrund dessen sicherlich in Zukunft jedes Bier noch mehr schätzen. Aber das Anleiten 2020 bleibt durch die große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung mit Sicherheit auch den Hopfenpflanzern in positiver Erinnerung

Quelle: freising-online

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