„Bockerl fahr zua!“

Festjahr: Zolling feiert 1275 Jahre

Günter Schreiner und Bernhard Steinhauser stellen mit ihrem Verein „Bockerl fahr zua!“ jetzt in Zolling aus.

Im Rahmen der Feier „1275 Jahre Zolling“ beteiligt sich der Verein „Bockerl fahr zua!“ an den Festveranstaltungen der Gemeinde mit einer großen Ausstellung: Nach 2013 und 2016 ist der Verein dann bereits zum dritten Mal in Zolling zu Gast. Diesmal werden der große Saal und die Galerie des Bürgerhauses am Rathausplatz für die Modelle und Sammlungen genützt. Die Öffnungstage sind: Sonntag 24. November, Samstag und Sonntag, 30. November, und 1. Dezember, sowie Samstag und Sonntag. 7. und 8. Dezember, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Die Ausstellung wird thematisch komplett auf Zolling und Umgebung ausgerichtet. Es werden die Modelle der Bahnstationen Haag/Amper, Zolling, Flitzing, Thonhausen, Attenkirchen, Figlsdorf und Gründl gezeigt, ergänzt durch viele weitere Streckenmodule, die den Charakter dieser einzigartigen Landschaft, der Hallertau, widerspiegeln.

Der Vereine „Bockerl fahr zua!“ zeigt in einer großen Ausstellung im Zollinger Bürgerhaus den südlichen Teil des Hallertauer Bockerls als Modell. Die Öffnungstage sind: Sonntag 24. November, Samstag und Sonntag, 30. November, und 1. Dezember, sowie Samstag und Sonntag. 7. und 8. Dezember, jeweils von 13 bis 18 Uhr Im vergangenen März wurde mit sehr großem Erfolg in Au/Hallertau der nördliche Teil der Miniaturhallertau der Öffentlichkeit präsentiert. 4300 Besucher fanden den Weg in die Hopfenlandhalle, in der die Modelle mit umfangreichem Rahmenprogramm präsentiert wurden. Begleitend zu der dreidimensionalen Darstellung der Hallertau im Maßstab 1:87 wurden den Ausstellungsbesuchern Fotos, Filme und erstmalig historische Luftbilder der Gegend präsentiert. 

Sehr stolz ist der Verein darauf, dass für Zolling nicht nur die Originalbahnstationen, sondern auch ortsbezogene Luftbilder gezeigt werden können. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Redaktion des SWR mit dem Format „Eisenbahn-Romantik“ auf „Bockerl fahr zua!“ zugekommen ist, um einen Bericht ihres Schaffens in Verbindung mit den Originalschauplätzen zu drehen. Die historischen Bahnstationen und Sehenswürdigkeiten der Hallertau entlang der Bockerlstrecke werden sowohl im Modell als auch im Original zu sehen sein. So findet sich auch die Sonderfahrt auf einem verbliebenen Streckenast von Wolnzach nach Rohrbach mit einem vierteiligen Schienenbus wieder. Gedreht wurde auch auf der Veranstaltung „Hopfenzupfen wie zu Großmutters Zeiten“ in Haunsbach bei Elsendorf, auf der die Ernte seit 25 Jahren noch von Hand kultiviert wird. 

Der 23 Minuten lange Bericht ist eine Huldigung an die einzigartige Kulturlandschaft, die Hallertau, und deren Umsetzung im Modell. Ausgestrahlt wird dieser Bericht am kommenden Samstag, 15. November, ab 14.15 Uhr in SWR. Der Film erzählt gleichzeitig davon, in welcher urbayerischen Gegend ein Drittel des Weltbedarfes an Hopfen in den Stangengerüsten dem Himmel emporstrebt. So hält der Verein „Bockerl fahr zua!“ mit Akribie und Leidenschaft die Vergangenheit nicht nur im Modell lebendig. Bei der Ausstellung im Zollinger Bürgerhaus werden auf 45 Meter Anlagenlänge historische Szenen und Geschichten mit viel Liebe zum Detail und Fantasie umgesetzt. Für viel Spaß sorgen die roten Knöpfe an den Modulen. Hier kann der Besucher aktiv so manche Überraschung erleben! Mehr als ein Dutzend großformatige Luftbilder belegen, wie die Anliegergemeinden Ende der 50er Jahre ausgesehen haben. Ergänzend dazu sind noch historische Luftaufnahmen von Weihenstephan, Freising und dem ehemaligen Schlüter-Werk zu sehen. „Bockerl fahr zua!“ ist es gelungen, diese Luftbilder zu sichern, um sie der Öffentlichkeit präsentieren zu können. 

Historische Fotos, Geschichten und Plakate ergänzen die Ausstellung und versetzen die Besucher in die Hallertau der 60er Jahre zurück. Wer noch mehr möchte, ist herzlich eingeladen, den 30-minütigen Film mit vielen historischen Fotos und Filmsequenzen vom Bockerl und der Landwirtschaft rund um die Gegend von Zolling anzuschauen. Also jede Menge Aktion, heimatgeschichtlich aufbereitet und modellbauerisch anspruchsvoll umgesetzt.

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