Für ihre Verdienste im Ehrenamt

Mainburgerin erhält Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

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Die ersten Gratulanten zum Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Katharina Stanglmeier (Mitte), überreicht durch Landrat Dr. Hubert Faltermeier (links), waren (von links nach rechts), der Ehemann der Geehrten, Ernst Stanglmeier, Stadtpfarrer Josef Paulus, die stellvertretende Vorsitzende des Frauenbunds, Georgine Wittmann, und Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser.

Bei der Aushändigung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männer im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Kelheim brachte es Landrat Dr. Hubert Faltermeier auf den Punkt: „Das Ehrenamt ist das unverzichtbare und stabile Rückgrat unserer Gesellschaft. Ehrenamtliches Engagement schafft Teamgeist, Solidarität und Gemeinschaft. Der soziale Reichtum Bayerns und die hohe Lebensqualität in Bayern sind ohne ehrenamtlich Engagierte nicht denkbar.“ Auch eine Mainburger Bürgerin war unter den zu Ehrenden, Katharina Stanglmeier, Seniorchefin des gleichnamigen Touristikunternehmens

Seit vier Jahrzehnten ist sie Mitglied des Katholischen Frauenbunds, wobei sie im Laufe der Jahre mehr und mehr Verantwortung übernahm. Im Jahre 1976 ist sie dem Verein beigetreten. Von 1989 bis 2001 funktionierte sie als Beisitzerin, von 2001 bis 2009 war sie stellvertretende Vorsitzende und seit 2009, bis vorerst 2017, bekleidet sie nun schließlich das Amt der ersten Vorsitzenden. Landrat Faltermeier stellte in seiner Laudatio fest, dass es Katharina Stanglmeier in den vergangenen Jahren gelungen sei, den Frauenbund Mainburg immer wieder aufs Neue zu motivieren, Aufgaben anzupacken, auch wenn sie nicht immer leicht zu bewältigen waren. „Die Werte des Verbandes waren Ihnen immer ein Anliegen. An diesen Werten haben Sie Ihr Handeln sowie Ihre Verantwortung abgeleitet und zielstrebig verfolgt“, so der Laudator wörtlich. Seit 2006 gehöre Katharina Stanglmeier auch dem Pfarrgemeinderat an und bringe sich durch ihre Mithilfe und ihr unermüdliches Engagement immer wieder bei verschiedenen pfarrlichen Aktivitäten ein. „Seitdem ist der KDFB Mainburg und die Pfarrei sehr eng miteinander vernetzt. Sie stecken Ihr ganzes Herzblut in jede einzelne Veranstaltung und stellen für das Basteln von sich aus persönliche Räumlichkeiten inklusive Verköstigung zur Verfügung. Außerdem vermitteln Sie über ihr Busunternehmen immer wieder kostenlose Kleinbusse, wenn Ausflüge und Terminfahrten anstehen.“ Dr. Faltermeier vergaß auch nicht zu erwähnen, dass die Geehrte vor ca. 25 Jahren Fahnenmutter bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainburg und beim 150-jährigen Jubiläum im Vorjahr Ehrenmutter war. „Für Ihr jahrzehntelanges, ehrenamtliches Wirken gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“ Der scheidende Landkreischef sprach seinen Dank und seine Glückwünsche auch im Namen des Kreistages aus. In den Dank schloss er ausdrücklich den Ehepartner sowie die Familie mit ein. Denn durch den Verzicht auf gemeinsam genutzte Freizeit würden diese eine entscheidende Grundlage für die Ausübung eines Ehrenamtes legen. Das FORUM schließt sich gerne den Glückwünschen an. Unser Bild: Die ersten Gratulanten zum Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Katharina Stanglmeier (Mitte), überreicht durch Landrat Dr. Hubert Faltermeier (links), waren (von links nach rechts), der Ehemann der Geehrten, Ernst Stanglmeier, Stadtpfarrer Josef Paulus, die stellvertretende Vorsitzende des Frauenbunds, Georgine Wittmann, und Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser.

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