Eine Ende für die Dauerbaustelle

Augen zu und durch! Alle Verbotsschilder und Abspperrungen ignorierend fährt dieser Zeitgenosse über die noch warme Asphaltschicht im Bereich der Baustelle zur Ortsumfahrung Au. Foto: Kuhn

(kw)

· Ende des Monats soll auch der zweite Anschluss der Ortsumfahrung Au an die Bundesstraße fertig sein. Die komplizierte Baustelle wird in diesen Tagen mit Hochdruck abgeschlossen. Es gibt aber immer wieder Autofahrer, denen es offenbar nicht schnell genug gehen kann: Sie ignorieren alle Absperrungen und Verkehrszeichen, kurven zwischen den Baumaschinen hindurch, und versuchen, auch so ans Ziel zu kommen. Einer tat das sogar vor der Kamera des FORUM-Fotografen und über die noch warme Asphaltschicht. Die Bauarbeiter schütteln nur den Kopf. „Die fahren nach Navi. Da wird's Gehirn ausgeschaltet", meinte einer. Aber der Zeitgenosse wird sich wundern. Was nicht einmal alle Bauarbeiter gesehen haben, der Vorarbeiter hat es bemerkt und lachte schallend: "Auf dem Stück war schon der Haftkleber aufgebracht. Der sollte hernach mal sein Auto anschauen. Das Zeug kriegst du fast nicht weg. Da brauchst du einen Spezialreiniger, und selbst dann hast du noch Probleme." Dieser Autofahrer war nicht der einzige, der einfach durchfahren wollte. Etliche andere gaben erst mitten in der Baustelle auf: Vor ihnen war der Straßenfertiger aufgefahren und hatte damit begonnen, auf dem ersten Abschnitt die oberste Schicht, den Asphalt-Feinbelag, aufzubauen. Mit dieser Maschine wollte es nicht einmal ein Benz-Fahrer aufnehmen und wendete zwischen den abgestellten Maschinen und Anhängern. Derweil sammelt die Junge Union bereits eifrig Vorschläge, wie die Ortsdurchfahrt lebensfreundlicher gestaltet werden kann, wenn die Umfahrung in Betrieb ist. Eine Computer-Animation zeigt die Ortsdurchfahrt freundlich gepflastert, wie eine Fußgängerzone, allerdings mit Parkmöglichkeiten rechts und links. Die Ergebnisse dieser Ideensammlung in der Bevölkerung wollen sie noch vorstellen.

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