Das wird den Abstandsregeln gerecht

Einzelunterricht bei Mai Blech: Ein Stück musikalische Normalität

Abstand halten!, heißt es auch beim Einzelunterricht im ökumenischen Posaunenchor „MAI Blech“ mit Chorleiter Frank Möwes (links) im Evangelischen Gemeindehaus.

Endlich! Im Zuge der staatlichen Erleichterungen zu den Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie konnte auch „MAI Blech“ wieder die „face-to-face“-Proben aufnehmen, allerdings als Einzelunterricht, nicht in der Gruppe.

Mainburg- Chorleiter Frank Möwes zeigt sich dennoch froh darüber, im persönlichen Kontakt mit seinen Bläser*innen zu arbeiten. Die letzte gemeinsame Probe des ökumenischen Posaunenchors fand vor über zwei Monaten Mitte März statt. 

Hygienekonzept: Kommen- Üben-Gehen

Von da ab behalfen sich Frank Möwes und seine über 30 Chormitglieder mit häuslichen Übungseinheiten (das FORUM berichtete darüber). Täglich versorgte der Chorleiter die Musiker*innen per E-Mails und über WhatsApp mit „Hausaufgaben“. In Anbetracht der besonderen Umstände haben die online-Proben Früchte getragen, was sich beim Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht im Evangelischen Gemeindehaus zeigte. 

Mit dem „Neuanfang“ kehrt nun auch bei „MAI Blech“ ein Stück Normalität zurück, wenngleich die Tuttiproben und die Proben in den jeweiligen Stimmgruppen bis auf weiteres immer noch nicht stattfinden dürfen. Um die vorgeschriebenen Hygieneanforderungen erfüllen zu können, hat sich Frank Möwes für die Einzelstunden im Gemeindesaal ein ausgeklügeltes „Kommen-Üben-Gehen“-Konzept einfallen lassen, das den Abstandsregeln mehr als gerecht wird und den direkten Kontakt zwischen Chorleiter und Bläser bzw. den Musikern untereinander vermeidet. 

Selbstverständlich wird auch auf die sonstigen erforderlichen Hygienemaßnahmen, wie Hände desinfizieren und regelmäßiges Durchlüften des Raumes streng geachtet. „Ein großer Vorteil dieses Einzelunterrichts ist, dass ich mir jeden genau anschauen und anhören kann und so hoffentlich gute Tipps zur Weiterentwicklung geben kann, sowohl in technischer Hinsicht, als auch in musikalischer“, meint Frank Möwes. 

Darum gehören an den Beginn jeder Unterrichtseinheit Grundlagenübungen, die beispielsweise das Spielen von unterschiedlichen Lautstärken, Geschwindigkeiten oder Tonanfängen fördern. Im zweiten Teil einer Stunde liegt augenblicklich der Schwerpunkt auf dem Erarbeiten des Stückes „Conquest of Paradise“, eine bekannte Filmmusik von Vangelis, das Möwes mit Hilfe seines Bruders Christian den Bläser auf den Leib arrangiert hat. 

Gefragt nach dem zeitlichen Aufwand meint der Chorleiter: „Einzelunterricht hatten wir bei MAI Blech noch sehr selten, meistens trafen wir uns in Kleingruppen oder alle miteinander. Aber die viele Zeit, die jetzt gezwungener Maßen in diese Form der individuellen Betreuung fließt, wird sich bemerkbar machen. Außerdem ist sie zeitlich begrenzt, bis eine gemeinsame Probe wieder möglich wird, evtuell sogar Open-Air.“

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Hilfe um zu helfen: Das BRK sucht Fördermitglieder
Hilfe um zu helfen: Das BRK sucht Fördermitglieder
Haushalt des Marktes Au: Teure Projekte trotz kleiner Etats
Haushalt des Marktes Au: Teure Projekte trotz kleiner Etats
Caritas Kelheim: Mit dem E-Mobil sauber und günstig unterwegs
Caritas Kelheim: Mit dem E-Mobil sauber und günstig unterwegs
Marktführung in Au: Zusatztermin wegen hoher Nachfrage
Marktführung in Au: Zusatztermin wegen hoher Nachfrage

Kommentare