Am Christkindlmarkt

Mainburger Steuerungsgruppe informiert über  Geschenke aus fairem Handel

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Die Mainburger Steuerungsgruppe informiert beim Christkindlmarkt an einem Stand bei fairem Punsch die Bevölkerung über die Möglichkeit des Fair-Schenkens und bietet auch einige Geschenke aus fairem Handel an.

Jemandem etwas schenken, das kann man das ganze Jahr über. In unserem Kulturkreis hat es sich eingebürgert, geliebte Menschen besonders zu Weihnachten zu beschenken und ihnen etwas Gutes zu tun. Wer dabei fair gehandelte Produkte kauft, schenkt zweimal: dem Beschenkten und den Produzenten. Die Weihnachtszeit ist da. Man kann es kaum übersehen. Die Straßen werden weihnachtlich geschmückt, die Vorfreude steigt, die Festtagsplanungen beginnen und die Suche nach Geschenken. Geschenke sind sicherlich nicht das Wichtigste an Weihnachten. Aber wirklich Freude macht das Schenken nur, wenn man weiß, dass die Geschenke nicht auf Kosten anderer produziert wurden. In viel zu vielen Produkten stecken aber Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen. Die Mainburger Fairtrade-Steuerungsgruppe setzt sich seit Jahren gegen Kinderarbeit als Bildungsbarriere und für die Einhaltung der Menschenrechtsstandards in der Wertschöpfungskette von Produkten ein. Dabei wird die Gruppe von zahlreichen Mainburger Einzelhändlern und auch Supermärkten unterstützt, die seit Jahren zahlreiche Produkte aus fairem Handel anbieten.

Besonders zur Weihnachtszeit wünscht sich die Mainburger Steuerungsgruppe, dass die Geschenke unterm Christbaum noch mehr unter dem Aspekt der Sozialverträglichkeit und der Nachhaltigkeit besorgt werden. Gerade bei Textilien hat sich in den vergangenen Jahren viel in der Mainburger Geschäftswelt getan. Neben Bettwäsche, Handtücher, Handtaschen, Sportbekleidung kann man auch bereits einiges an Mode im Einzelhandel erwerben. Dabei achtet man auf das Siegel der Fair-Wear-Foundation, das Fair-Trade-Siegel oder den Grünen Knopf. Aber auch im Supermarkt hat man immer wieder die Möglichkeit sich für Produkte zu entscheiden, die bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne versprechen. Für Lebensmittel kann man zum Beispiel auf das Fair-For-Life-Siegel, das Fair-Trade-Siegel, das Gepa-Siegel, das Hand-in-Hand Siegel von Rapunzel etc. achten. 

All diese Siegel zertifizieren faire Arbeitsbedingungen und Löhne, die Armut verhindern. Dem Argument, dass diese Produkte teurer wären, entgegnet Elisabeth Krojer, Sprecherin der Mainburger Steuerungsgruppe: „Es verhält sich genau anders herum. Scheinbar billige Produkte, die nicht menschen- und umweltfreundlich produziert wurden sind teuer, denn den wahren Preis sehen sie nicht auf dem Preisschild. Wo stehen die Folgekosten? Letztendlich bezahlen wir langfristig teuer dafür.“Die Mainburger Steuerungsgruppe informiert deshalb beim Mainburger Christkindlmarkt an einem Stand bei fairem Punsch die Bevölkerung über die Möglichkeit des Fair-Schenkens und bietet dabei auch einige Geschenke aus fairem Handel an. Kontakt: Elisabeth Krojer, Sprecherin der Fairtrade Steuerungsgruppe Mainburg, Telefon 0170/9416480, info@elisabeth-krojer.de oder www.fairtrade-deutschland.de.

Quelle: freising-online

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