Narrhalla Au

Fasching 2020/2021: Die Masken werden nicht fallen!

In dieser Größenordnung wie hier auf unserem Archivbild kann der kommende Fasching der Narrhalla Au coronabedingt leider nicht stattfinden.

Die Menschen in Au, die gern Fasching feiern, können sich freuen: Die Narrhalla in Au will im kommenden Jahr trotz Corona einen Fasching abhalten und geht damit in eine Führungsrolle. Natürlich kann und darf der Fasching nicht im gewohnten Rahmen ablaufen.

Die Menschenmassen am Straßenrand bei einem Umzug könnten Au zu einem „Hotspot“ der Spitzenklasse werden lassen. Das könne und wolle man nicht riskieren, aber ganz absagen? Genau das lehnt die Narrhalla ab. Es wird, das hat der Vorstand in mehreren intensiven Beratungen unter dem Vorsitz von Markus Keller erarbeitet, eine Art Spar-Fasching mit mehreren kleineren Auftritten geben. Im konkreten Fall orientiert man sich an den Schäfflern.

Wenn die im Freien auftreten können, kann die Narrhalla das auch. Zwischen 30 und 40 verschiedene Plätze, wo aufgetreten werden kann, hat der Vorstand in liebevoller Fleißarbeit zusammen getragen, und auf der Basis dieser Überlegungen wird jetzt weiter geplant, zumal dieses Grobkonzept in der ausgezeichnet besuchten Versammlung sehr gut ankam.

Frohe Botschaft für alle Narren in Au von Narrhalla-Chef Markus Keller: Der Fasching 2020/21 wird nicht abgesagt. Allerdings wird er deutlich kleiner als gewohnt.

Die Narrhalla in Au könnte damit zum Muster für alle Vereine in der Umgebung werden. Es besteht nach dem Bericht des Vorsitzenden nämlich eine „Whatsapp-Gruppe“ der Vorsitzenden, über die sich diese regelmäßig austauschen. Erstes Ergebnis: „Alle halten noch die Füße still, Pfeffenhausen überlegt ein Konzept wie wir.“

Es wird kein Prinzenpaar geben

Bei den Auftritten unter freiem Himmel sollen, so eine weitere Überlegung im Vorstand, die Sponsoren und Gönner der Narrhalla eine gewisse Vorzugsrolle genießen. Ein Prinzenpaar wird es nach seinem Bericht nicht geben.

Die Suche nach einem solchen sei bereits eingestellt worden, so der Vorsitzende, der diesen Verzicht mit der Unmöglichkeit, große Veranstaltungen wie einen Inthronisationsball abzuhalten, begründete. Das konnten die Mitglieder nur zur Kenntnis nehmen. Wichtig bleibe, dass der Verein finanziell in kein allzu großes Risiko stolpere: „Wir hätten ja jetzt schon die Orden bestellen müssen“, erinnerte er. Kostüme werden auf jeden Fall beschafft.

Dafür hat der Verein zwei Gründe: Erstens sollen diese im Ernstfall 2022 weiter verwendet werden, das Geld wäre also nicht rausgeworfen. Launig warnte der Vorsitzende allerdings, die Aktiven dürften „nicht schlanker“ werden.

Zweitens aber werden die Kostüme im Juli 2021 gebraucht werden: Da nämlich will der Verein Jubiläum feiern. Was den Fasching 2020/21 angeht verfolgt der Verein ein zentrales Ziel: „Wir wollen auch im kommenden Fasching ein wenig Freude bereiten!“

Quelle: freising-online

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