Kulturveranstaltung mit witterungsresistenten Gästen

Fest der Sinne 2.0: 150 Besucher auf der Nandlstädter Festwiese- „Keller Steff“ spielt im Regen

Keller Steff mit Bassist Bernd Siegerist
+
Der Keller Steff trotz der Pandemie und dem Regen - im Foto mit Bassist Bernd Siegerist.

Viele Besucher trotz des Regenwetters hatte der Keller Steff mit seinem neuen Akustik-Projekt beim Fest der Sinne in Nandlstadt.

Mit seinem neuen Akustik-Projekt „Gspuid wird wo´s zamgeht“ hat es der Keller Steff mit Bernd Siegerist am Bass, Max Seelos hinter dem Schlagzeug und Franz Gries an der Gitarre an der Festwiese in Nandlstadt geschafft, trotz strömenden Regen 150 Besucher anzulocken. Dafür haben sich sogar 25 Gäste an der Abendkasse Karten geholt und sich mit Schirm oder Regencape im Gepäck aufs Gelände des heuer ausgedehnten „Fests der Sinne“ gewagt. Hackschnitzel gestreut und Zelte aufgebaut wurde dafür noch am Nachmittag von den Helfern und dem Festausschuss, gemeinsam mit Kulturreferent Rainer Klier und Ersten Bürgermeister Gerhard Betz um „den Abend so angenehm wie möglich zu gestalten“. Und das schaffte Keller Steff mit seinen Kollegen an den Instrumenten wahrhaftig.

Schwungvoll startete er ins Konzert und motivierte die hartgesottenen Gäste gleich von Beginn an zum Mitmachen und -klatschen bei dem Stück „Jetz ist er do“ und sortiert gleich danach sein, wie er selbst sagt, „ungeplantes Chaos“ und schickt nochmal jemanden los um die richtige Mundharmonika aus dem Auto zu holen. Extraapplaus gab es vom Publikum für den freiwilligen Helfer. Gute Laune also bei den Zuhörern, die es sich nicht nehmen ließen, das Konzert zu besuchen. „Wenn zurzeit schon mal was ist, gehen wir auch hin“, erzählt eine Besucherin.

Damit auch alle ihre Eintrittskarten beim Fest der Sinne einlösen konnten, richtete die Gemeinde kurzerhand ein Corona-Testzentrum vor Ort ein, um sich an die seit Montag neuen Bestimmungen bezüglich der 3-G-Regelung im Umgang mit dem Corona – Virus zu halten. „Dies wurde auch sehr genützt“, erzählt Gerhard Betz. Am Freitag ließen sich demnach beim Kabarett von „Da Bobbe“ alleine 26 Personen testen. „Insgesamt sind wir zufrieden“, meint auch der Kulturreferent und freut sich, über alle die gekommen sind.

Mehr Kultur bietet auch der Kunst- und Hobbykreis Wolnzach: Sie haben leerstehende Geschäfte mit den unterschiedlichsten Kunstwerken dekoriert.

Auch interessant:

Meistgelesen

"Lauf10!" - Die Zehnte
Hallertau
"Lauf10!" - Die Zehnte
"Lauf10!" - Die Zehnte

Kommentare