Ernüchternde Zwischenbilanz

Freibad Wolnzach: Corona sorgt für verhaltenen Saisonstart

So gut besucht wie auf unseren Archivbildern ist das Schwimm -und Erlebnisbad in Wolnzach wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht. Der Saisonstart war verhalten.

Seit Mitte Juni haben die Freibäder in Bayern wieder geöffnet und auch die sommerlichen Temperaturen laden derzeit zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Dem Badevergnügen sollte also eigentlich nichts mehr im Wege stehen, oder?

Doch die Realität sieht anders aus, wie der Wolnzacher Schwimmbadchef Hans Widmann gegenüber dem FORUM erzählt: „Leider war der Saisonstart noch verhalten. Wegen der ganzen Auflagen sind die Besucher noch sehr gehemmt und es wurde bisher einfach nicht so gut angenommen wie wir uns das erhofft hatten“.

So würden sich die Leute jetzt andere Alternativen suchen und am See baden gehen. „Viele werden auch zuhause kreativ und bauen ihren eigenen Pool“, vermutet Widmann.

So gut besucht wie auf unseren Archivbildern ist das Schwimm -und Erlebnisbad in Wolnzach wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht. Der Saisonstart war verhalten.

Und trotz der geringen Besucherzahl sei der Personalaufwand enorm. „Wir mussten wegen der Hygienerichtlinien Stellen schaffen oder besetzen die es vor Corona schlichtweg nicht gab“, so Widmann weiter.

Ernüchterndes Ergebnis zum Saisonstart

Lediglich 4288 Besucher haben im Juni das Schwimm- und Erlebnisbad in Wolnzach aufgesucht, während im vergangenen Jahr 42000 Badegäste im gleichen Monat gezählt wurden. Ein sehr ernüchterndes Zwischenergebnis, denn an einem normalen Sommertag würden laut Widmann rund 1500 bis 2000 Besucher kommen.

Kurzurlaub "Dahoam"

Dabei lädt das Freibad trotz Corona durchaus zu einem abwechslungsreichen Kurzurlaubstag „dahoam“ ein: die Rutschen sowie der Spielplatz sind für die Kinder frei zugänglich, ausgiebiges Sonnenbaden, eine Runde Minigolf oder leckeres Essen vom Kiosk bieten zahlreiche Möglichkeiten, um sich einen Sommertag im Freibad zu versüßen. - also rein in die Badehose und ab ins Freibad!

Quelle: freising-online

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