TG Landshut gewinnt Viktor-Richtsfeld-Gedächtnis Turnier

Mainburg gibt sich knapp geschlagen

Für Mainburg spielten: Hannes Möser und Nico von Horst (Tor), Dominik Joekel, Florian Möser, Lukas Schmargendorf, Christoph Würfl, Boris Covic, Alex Rieder, Marius May und Dominik Abeltshauser.

Bereits zum vierten Mal organisierte die Mainburger Handballabteilung am vergangenen Samstag ihr Viktor-Richtsfeld Gedächtnis Turnier zu Ehren Ihres langjährigen Abteilungsleiters und Handballurgesteins.

Traditionell wird das Turnier eine Woche vor Saisonbeginn ausgetragen und für die teilnehmenden Vereine ist das Turnier eine willkommene letzte Standortbestimmung. Das Teilnehmerfeld in diesem Jahr war mehr als hochkarätig, nahmen doch neben den gastgebenden TSV`lern, mit dem Titelverteidiger TG Landshut, den Adlern aus Regensburg und dem TSV Friedberg der letztjährige Tabellenachte, siebte und fünfte der Bayernliga an dem Turnier teil. Auf Mainburger Seite war man personell stark gebeutelt, denn neben den verletzten Jan Klaus und Max Heim musste Trainer Tuce Hadzidulbic auch noch auf Tobias Spenger verzichten, der sich im Abschlusstraining einen Achillessehnenriss zuzog und wohl für die gesamte Saison ausfallen wird. 

Außerdem konnte er auch nicht auf die Perspektivspieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen, da diese ein Pokalturnier in Coburg bestreiten musste. Aus diesem Grund war dann natürlich auch im ersten Halbfinale die TG Landshut klarer Favorit gegen die Hopfenstädter. Aber es kam ganz anders, denn über die gesamte Spieldauer agierten die Mainburger mit dem Vorjahressieger auf Augenhöhe. Die Zuschauer trauten kaum ihren Augen als ihr Team teilweise mit bis zu drei Treffern in Front lag und insbesondere Boris Covic bekam die Landshuter Abwehr kaum in den Griff. 

Fünf Minuten vor Schluss lagen die Mainburger noch vorne und es schien sich eine kleine Sensation anzubahnen, aber dann mussten sie letztendlich doch der dünnen Personaldecke und dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und verloren hauchdünn mit 23:24 Toren. Im zweiten Halbfinale setzten sich die Adler Regensburg in einem rassigen und unglaublich schnellen Spiel mit 28:24 gegen den TSV Friedberg durch. So kam es zum Abschluss zum pikanten Finale Landshut gegen Regensburg, pikant deshalb, weil beide Teams bereits in 14 Tagen in Landshut wieder aufeinander treffen und um Punkte kämpfen. 

Vorher stand aber noch das Spiel um Platz drei auf dem Programm in dem sich die Mainburger wieder nur äußerst knapp (28:29) geschlagen geben mussten und letztendlich nur den vierten und letzten Platz belegten. Nichtsdestotrotz war der Mainburger Trainer mit der Leistung seiner Schützlinge mehr als zufrieden, mit dieser Einstellung müssen wir auch ins erste Punktspiel am kommenden Samstag im Derby gegen Ingolstadt gehen, dann haben wir auch dort eine reelle Chance, so Hadzidulbic. 

Im Finale verteidigten dann die Landshuter in einer spannenden Begegnung ihren Titel aus dem letzten Jahr und errangen einen verdienten 29:26 Erfolg gegen Regensburg und nahmen im Anschluss den Pokal von Abteilungsvize Martin Möser, mit dem Versprechen ihn nächstes Jahr wieder zu verteidigen, in Empfang. Alle Beteiligten zogen ein positives Fazit über den Turnierablauf und jetzt heißt mit gestärktem Selbstvertrauen in die am Wochenende beginnende Saison starten. 

Quelle: freising-online

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