Hallertauer Mittelschule

Etat im Zeichen der Generalsanierung

Ab den Jahren 2020 und 2021 soll nach der Generalsanierung der Mittelschule der Schulhaushalt wieder auf ein normales Maß zurückgeführt werden. Dann allerdings muss sich der Schulverband mit der Sanierung der Dreifach-Turnhalle beschäftigen.

Wie in den beiden Vorjahren steht auch der Haushalt 2019 des Schulverbands Hallertauer Mittelschule ganz im Zeichen der Generalsanierung des Schulgebäudes an der Ebrantshausener Straße. Die Eckdaten des von der Schulverbandsversammlung beschlossenen Etats lauten: Im Verwaltungshaushalt liegen die Einnahmen und Ausgaben bei 1.476.800 Euro (Vorjahr 1.458.500 Euro) und im Vermögenshaushalt bei 3.868.500 Euro (Vorjahr 6.873.000 Euro). Das Umlagesoll 2019 für die Verwaltungsumlage hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und verbleibt damit bei 1,2 Millionen Euro.

Dieser ungedeckte Bedarf wird nach der Zahl der Verbandsschüler auf die Mitglieder des Schulverbandes umgelegt. Die Schulverbandsumlage pro Schüler sinkt demnach auf 2.830,95 Euro. Ursache für das Sinken des pro-Kopf-Betrages ist die für die Berechnung der Schulverbandsumlage maßgebende Schülerzahl, nach dem Stand vom 1. Oktober 2018. Diese wird auf 504 Verbandsschüler festgesetzt, während im Vorjahr 485 Verbandsschüler herangezogen wurden. Der vom Schulverbandsvorsitzenden, Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser, gegebene Überblick über die wesentlichen Positionen des Haushaltes zeigt, dass der Verwaltungshaushalt um 1,25 Prozent ansteigt. Während die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben sind, sind im Bereich der Ganztagesbetreuung Kostensteigerungen aufgrund der vom Schulverband beschlossenen Ausweitung des Angebotes zu erwarten. 

Im Vermögenshaushalt ist neben den „großen Brocken“ der Schulhaussanierung (das FORUM berichtet darüber gesondert) für die Schulausstattung ein Betrag in Höhe von 200.000 Euro veranschlagt. Dieser Betrag resultiert zum einen aus der Neumöblierung in Folge der Generalsanierung. Zum anderen ist aber auch der Einstieg in Beschaffungen im Rahmen des Förderprogramms „Digitales Klassenzimmer“ vorgesehen. Der erforderliche Förderantrag sei von der Verwaltung fristgerecht gestellt, so Bürgermeister Reiser. Es bleibe abzuwarten, wie die Fördermittel auf ganz Bayern verteilt werden. Der Schulverbandsvorsitzende wörtlich: „Für die Zukunft wird infolge der zunehmenden Digitalisierung der Schulen auch zu hinterfragen sein, wie die technische Administration von Schule und Sachaufwandsträger zu bewerkstelligen sein wird.“

Bei den Hochbaumaßnahmen ist ein Betrag von drei Millionen veranschlagt.Wie Reiser betonte, sollen gleichzeitig mit der Generalsanierung des Gebäudes auch die Sportanlagen im Außenbereich saniert bzw. einen Neubau des durch den Bau der Realschule entfallenen Sportplatzes in Angriff genommen werden. Neben der beantragten FAG-Förderung wolle man die Gesamtkosten von 600000 Euro auch durch eine Kostenbeteiligung des Landkreises Kelheim als Sachaufwandsträger der Realschule teilweise gegenfinanzieren.

Quelle: freising-online

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