Benefizsingen

Gstanzlsänger zeigen Herz

Auf dem Bild die Gstanzlsänger und Hochzeitslader (von links nach rechts) Mathias Riegler, Sebastian Weiher, Roland Woitsch und Sepp Grünbeck sowie der Organisator des Treffens, Sepp Geier (ganz rechts), bei der Spendenübergabe an Pfarrer Werner Gallmeier (3. v. rechts).

Trotz des herrlichen Biergartenwetters verzeichnete das vierte Hochzeitslader- und Gstanzlsingen im Oberpindharter Huber-Wirtssaal ein „volles Haus“. Die Gäste ließen sich von der tollen Stimmung gleich anstecken und waren begeistert. Alle Hochzeitslader verstanden ihr Handwerk und gaben ihr Bestes - und das für die gute Sache.

Denn dank der sozialen Einstellung aller Teilnehmer wurde wieder ein kleiner Überschuss erzielt, der wie jedes Jahr einem sozialen Zweck zufloss. Heuer ging die Spende an die Indio-Hilfe nach Ecuador. Stellvertretend für seinen Bruder Max Gallmeier, der dort als Entwicklungshelfer tätig ist, nahm Pfarrer Werner Gallmeier die Zuwendung gerne entgegen. In seinen kurzen Ausführungen berichtete der Geistliche über das Arbeiten und Wirken seines Bruders und machte deutlich, was mit den gespendeten Geldern passiert: „Jeder Cent kommt zu hundert Prozent auch dort an“, versicherte Pfarrer Gallmeier. Um den Spendenbetrag noch etwas aufzustocken, hatte Roland Woitsch noch eine kleine Überraschung dabei: Nämlich eine „Schunkelhilfe“, entworfen und handsigniert vom Urgestein der bayerischen Unterhaltung, Fredl Fesl. Die wurde von Woitsch gleich versteigert und der Erlös aus der spontanen Auktion an Ort und Stelle übergeben. Zuvor hatten sich bei ihren Beiträgen auch Woitschs Kollegen voll ins Zeug gelegt. Mathias Riegler und Sepp Grünbeck standen Roland Woitsch, der den Abend schwungvoll eröffnet hatte, in nichts nach. Mit Gstanzln, Witzen der ganzen Bandbreite und lustigen Liedern sorgten sie für hervorragende Unterhaltung, die keine Wünsche offen ließ. Aufgelockert wurden die Beiträge von der Blasmusik der Kehlsbachbuam. Die fleißigen Musikanten spielten nicht nur bei den Gstanzln nach, sondern griffen auch zwischen den Auftritten der Protagonisten immer wieder zu ihren Instrumenten, was der Abwechslung sehr zugute kam. Nachdem die Gstanzlsänger und Hochzeitsader noch durch die Reihen zogen und einige Gäste derbleckten, kam es zum Höhepunkt eines jeden Gstanzlsingens, nämlich dem gegenseitigen Aussingen. Mit dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne fand der gelungene Abend schließlich seinen Ausklang.

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