3. Schlossbräukeller-Cup

Altbekannter Sieger holt den neuen Pokal

Haben den rund 120 Zuschauern ein spannendes Hallenfußball-Spektakel geboten: Die Kapitäne der acht teilnehmenden Mannschaften zusammen mit FC-Präsident Dieter Finke und Spielleiter Michasel Reitmeier (beide links) sowie Michael Knogler als bester Spieler und Torschütze (rechts daneben), der sich beide Ehrungen mit Dennis Bauer (oben 3.v.l. und Daniel Dlugosch (unten Mitte) teilen musste. Rechts hinten der beste Keeper Franz Resner

Es war nur ein kurzer Anruf aufs rote Telefon von Mainburgs Zweiter Bürgermeisterin Hannelore Langwieser, und der neue Pokal für das 35. Mainburger Hallenturnier war besorgt. Nachdem die Gastgeber vom FC im vergangenen Jahr den Wanderpokal zum dritten und damit endgültigen Mal gewonnen hatten, musste ein neuer her, der auf dem kleinen Dienstweg bei der Stadt bestellt wurde.

So fiel es Hannelore Langwieser auch nicht schwer, den ihr ohnehin schon bekannten Pokal am vergangenen Samstag an den Titelverteidiger FC Mainburg zu überreichen. Ihre Gratulation ging an ihren „roten Bruder“, Karsten Wettberg. Der ist in Personalunion SPD-Kreisrat und Trainer des FC Mainburg, der sich wie es sich für einen Favoriten gehört durch das Turnier gesiegt hatte: Im Finale gegen die Nachbarn aus Meilenhofen gab es für Wettberg gar ein 5:0 zu bejubeln. Dass der vorherige Gruppengegner TV Meilenhofen dort überhaupt anglangt war, ist dessen Algebra-Rechenkünsten zu verdanken, denn in Gruppe 1 setzte sich die Mannschaft von Trainer Helmut Atzmüller gegen die punktgleichen Nandlstädter erst durch einen Last Minute-Treffer von Michael Christof durch. Der bedeutete zwar nur die Ergebniskorrektur bei der 2:3-Niederlage Meilenhofens gegen Mainburg, und doch schlug Christof dadurch den TSV Nandlstadt wegen der besseren Tordifferenz aus dem Feld. Die beiden punktgleichen Teams hielten am Ende der Vorrunde bei vier Zählern. Die Hausherren gewannen alle Gruppenspiele mit 3:2 und jeweils 6:1 gegen den SC Tegernbach und den TSV Nandlstadt, was den wiederum auf Gruppenplatz drei setzte. In der Parallelgruppe galt der FC Leibersdorf als Kreisligist als Favorit, spürte aber den heißen Nacken des Vorjahresfinalisten HSV Rottenegg im Nacken, der sich auch bei diesem Dritten Schlossbräukeller-Cup prächtig verkaufte und mit Daniel Dlugosch jeweils zusammen mit Mainburgs Dennis Bauer und Leibersdorfs Michael Knogler den Preis als bester Spieler und bester Torschützte teilen musste. Der HSV holte sich in seiner Gruppe ebenso wie der FC Mainburg den Sieg, versagte aber trotz ansprechender Leistung im Halbfinale gegen den TV Meilenhofen, der sich auch trotz des klaren Ergebnisses im Ensdpiel als hartnäckiger Kontrahent für die Gastgeber erweisen sollte. Patrick Bleschke, Nico Beck und Michi Schwertl ebneten im Halbfinale gegen Rottenegg dem TV den Weg ins Finale. Dort warteten die Mainburger, die nach drei Siegen in der Gruppe auch im Halbfinale gegen den FC Leibersdorf nach Treffern von Dennis Bauer (2) und den beiden Jugendspielern Matthias Harrieder und Lukas Bergermeier bei Notwehr-Gegentoren von Stefan Tritscheler und Knogler ins Endspiel holperten. Im Spiel um Platz drei trafen sich somit der FC Lengdorf und der HSV Rottenegg aus dem ersten Gruppenspiel wieder, das die Rottenegger Mannschaft von Coach Christian Müller mit 1:0 für sich entschieden hatte. In dieser rassigsten Partie des ganzen Turniers behielt Kreisligist Lengdorf kurz vor der Sirene mit 6:5 die Oberhand und sicherte sich so den Platz auf dem Treppchen. Wesentlich klarer ging der Kampf um den Siegerpokal aus: Mainburg wartete auf die kecken Meilenhofener, die sich mit 0:5 geschlagen geben mussten. Role Junker, Kapitän Christopher Heider, Lukas Bergermeier, Matthias Harrieder und Neuzugang Passi Haltmayr sichertern das Ergebnis, das auch Meilenhofens Schlussmann Franz Resner nicht verhindern konnte. Dennoch wurde Resner vor Puttenhausens Hans-Werner Stanglmaier zum besten Keeper des Turniers gekürt, die erfolgreichsten Schützen waren gleichauf Leibersdorfs Knogler und Rotteneggs Dlugosch mit je sechs Treffern. Als beste Spieler konnten sich Dlugosch und Mainburgs Dennis Bauer den Titel teilen. Die Ergebnisse im einzelnen: Gruppe A: Mainburg- Tegernbach 6:1, Nandlstadt - Meilenhofen 3:3, Mainburg - Nanbdlstadt 6:1, Meilenhofen - Tegernbach 5:1, Tegernbach - Nandlstadt 1:8, Meilenhofen - Mainburg 2:3 Gruppe B: Au -Puttenhausen 2:4, Leibersdorf - Rottenegg 0:1, Au - Leibersdorf 1:3, Rottenegg - Puttenhausen 5:1, Puttenhausen - Leibersdorf 0:1, Rottenegg - Au 2:0 Halbfinals: Mainburg - Leibersdorf 4:2, Rottenegg - Meilenhofen 1:3 Platzierung: Platz 7: Tegernbach - Au 2:4, Platz 5 Nandlstadt - Puttenhausen 4:2 nach Neunmeterschießen, Platz 3 Leibersdorf - Rottenegg 6:5, Finale Mainburg - Meilenhofen 5:0

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