Landesliga

Handball: Mainburg gegen HSG Freising-Neufahrn, Nachholspiel gegen Ingolstadt abgesagt

+
Lukas Schmargendorf ist momentan auch im Angriff in Bestform.

Mainburg-Derbys sind in der Landesliga-Nord für den TSV Mainburg ja bekanntlich Mangelware – aber am kommenden Samstag kommt mit der HSG Freising-Neufahrn eine der wenigen Mannschaften aus der Region in die Hallertau. Wer jetzt kurz nachdenkt, dem wäre spontan noch der MTV Ingolstadt als weiterer, potentieller „Derbygegner“ eingefallen, allerdings müssen die TSV´ler auf das Rückspiel vor heimischem Publikum nun auch offiziell verzichten. Der MTV weigert sich, einen der 47 Ersatztermine für das eigentlich im Januar geplante Heimspiel in Mainburg anzunehmen und bekommt, aufgrund geltender Regularien des bayrischen Handballverbands, nun auch offiziell die Punkte zugesprochen.

Handball: Am Samstag wird es ernst

Hintergrund hierfür ist, dass bei einer Spielverlegung durch den Gastgeber kein Gegner verpflichtet ist, einen Ersatztermin anzunehmen. Dass man auf die Punkte gegen den MTV nun verzichten muss, bedeutet für den TSV Mainburg im Umkehrschluss allerdings, dass man sich gegen Kontrahenten aus dem unteren Tabellendrittel, wie der HSG Freising/Neufahrn am kommenden Samstag, keinen Ausrutscher mehr erlauben sollte. 

Die Handballspielgemeinschaft aus der Studentenstadt liegt allerdings aktuell mit fünf Punkten aus 20 Spielen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Landesligastaffel Nord und steht damit schon fast sicher als Absteiger fest. Das Hinspiel konnte der TSV am Ende klar mit 36:26 gewinnen. 

Cheftrainer Hadzidulbic warnt allerdings davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die HSG hat mit Tobi Kapser einen starken und sehr erfahrenen Spielmacher, der seine Mitspieler, vor allem am Kreis, sehr gut in Szene setzt, wenn er in guter Verfassung ist, kann uns die HSG durchaus gefährlich werden. Und auf den Lorbeeren aus dem Hinspiel dürfen wir uns keinesfalls ausruhen“.

 Der Chefcoach des TSV appelliert also zur Aufmerksamkeit bei seinen Schützlingen. Der Trainingsbetrieb diese Woche startete aufgrund der Erkältungswelle zwar etwas holprig, nichtsdestotrotz kann der TSV Mainburg am Samstag auf den kompletten Kader zurückgreifen. 

Mainburg: Spiel findet statt-trotz Grippewelle

Damen- und Jugendmannschaften sind ebenfalls gefordert. Bis auf die zweite Herrenmannschaft (spielfrei) sind ebenfalls beide Damen, als auch alle Jugendteams im Einsatz. Da die erste Damenmannschaft bereits am vergangenen Wochenende den Aufstieg fix machen konnte, kann es das Team um Kapitänin Marie Hagl für die restliche Saison etwas ruhiger angehen lassen , hat die Grippewelle doch die halbe Mannschaft außer Gefecht gesetzt, sodass selbst auf Cheftrainer Bertram Pfaller verzichtet werden muss. Für ihn steigt voraussichtlich Ex-Coach Patrick Nijhof interimsmäßig wieder ins Trainergeschäft ein. 

Der Gesamtspielplan: 

Samstag, zwölf Uhr: Weibliche  B- Jugend zuhause gegen Eichenau, 14 Uhr: Männliche D-Jugend auswärts in Rohrbach, Weibliche D-Jugend auswärts in Moosburg, 16 Uhr: Damen II zuhause gegen Eching, 18 Uhr: Herren I zuhause gegen Freising-Neufahrn, 20 Uhr: Damen I zuhause gegen Karlsfeld. Sonntag, zwölf Uhr: Männliche B zuhause gegen Altenerding

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Abensberg: Rathaus-Baustelle trotzt der Pandemie
Abensberg: Rathaus-Baustelle trotzt der Pandemie
Aufnahmebereich für Covid-19-Patienten: Notaufnahme steht für sämtliche Fälle offen
Aufnahmebereich für Covid-19-Patienten: Notaufnahme steht für sämtliche Fälle offen
Abensberger Wichtelstube wird  farblich aufgefrischt
Abensberger Wichtelstube wird  farblich aufgefrischt
Josef Reiser wendet sich an die Bürger Mainburgs
Josef Reiser wendet sich an die Bürger Mainburgs

Kommentare