Heimspieltag bei den Handballern

Tabellenführer aus Cham zu Gast in Mainburg

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Das sonstige Prunkstück der Mainburger, die Abwehr, lässt aktuell zu große Lücken zu.

Auch im siebten Spiel in Folge konnten die Mainburger keinen Sieg verbuchen – der TSV musste sich am vergangenen Wochenende zuhause klar gegen die Bundesliga-U21 des HC Erlangen geschlagen geben. Der anhaltende Negativtrend macht sich mittlerweile auch in der Körpersprache vieler Spieler bemerkbar und so lud Chefcoach Semir Hadzidulbic seine Schützlinge Anfang der Woche zur Videoanalyse und Aussprache über die aktuelle Situation: „Wir verlieren durch die Negativserie immer mehr an Selbstvertrauen und müssen nun endlich wieder zu unseren Stärken finden. Man hat das Gefühl, dass momentan alles gegen uns ist und das macht sich auf dem Spielfeld bemerkbar.“, so analysiert der Übungsleiter die anhaltende „Krise“ beim Landesligisten aus der Hallertau.

Warum die Mainburger die PS momentan nicht auf die Straße bekommen, war Trainer und Spielern nach der Mannschaftssitzung mit Videoanalyse relativ schnell klar: zu viele, kleine Abstimmungsprobleme, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr, reichen, um gegen hochkarätige Mannschaften in dieser starken Liga nicht bestehen zu können.

Hadzidulbic war wichtig, dass sich die Spieler untereinander offen über ihre Meinungen austauschen und ist zuversichtlich, dass am Samstag, beim Tabellenführer aus Cham, der Knoten platzen wird. „Man hatte das Gefühl, wir hätten das Handballspielen in den letzten Wochen verlernt, aber nüchtern betrachtet sind es Kleinigkeiten, die uns momentan die Punkte kosten. Ein Schritt zu wenig in der Abwehr, das falsche Timing im Angriff und schon läuft man dem Gegner ständig hinterher.“, so hält der Bosnier nichts von der aktuellen Schwarzmalerei und findet viel Positives in den Aktionen seines Teams. Nichtsdestotrotz müssen die Hallertauer am Samstag in der Mittelschulturnhalle einen Sahnetag erwischen, um gegen den Tabellenprimus aus Cham bestehen zu können.

Die Mannschaft aus der Oberpfalz, um ihren Toptorjäger, Lukas Steif, lebt vor allem von ihrem schnellen Gegenstoßspiel und daher wird vor allem das Rückzugsverhalten des Teams um Torhüter Hannes Möser entscheidend sein. Dass die Chamer aber durchaus schlagbar sind, haben sie in den letzten Spielen, beispielsweise ebenfalls beim HC Erlangen, unter Beweis gestellt. Speziell gegen Mannschaften mit Harz scheint der ASV durchaus Probleme zu haben – weshalb Mainburg für eine Sensation sorgen könnte.

„Zweite“ lädt zum Spitzenspiel, Damen I+II gegen Freising gefordert

Besonders spannend wird der Handballabend auch für die zweite Mannschaft um Kapitän Fabian Kuhns, wenn um 20 Uhr der SSV Schrobenhausen nach Mainburg kommt. Die Spargelstädter haben bereits vorher angekündigt, mit eigenen Bussen zum Spiel anzureisen – der TSV braucht daher unbedingt die Unterstützung der Fans. Ebenfalls zuhause kämpfen die beiden Damenmannschaften um wichtige Punkte, wenn die zweite und dritte Mannschaft der HSG Freising-Neufahrn in die „Hölle Hallertau“ kommt.

Der Gesamtspielplan: Samstag, 14:00 Damen II vs. Freising III, 16:00 Damen I vs. Freising II, 18:00 Herren I vs. ASV Cham, 20:00 Herren II vs. SSV Schrobenhausen, Sonntag: Turnier der Minis (ab 10:30), weiblich B vs. Gersthofen

Quelle: freising-online

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