Dr. Hansjörg Aust übernimmt Position von Dr. Elisabeth Haimerl

Neuer Chefarzt für Anästhesie und Intensivtherapie

Dr. Hansjörg Aust leitet seit Anfang Februar die Abteilung für Anästhesie und Intensivtherapie. 

Die Ilmtalkliniken Pfaffenhofen und Mainburg haben einen neuen Chefarzt. Dr. Hansjörg Aust leitet seit Anfang Februar die Abteilung für Anästhesie und Intensivtherapie an den Ilmtalkliniken Pfaffenhofen und Mainburg. Er übernimmt die Position von Dr. Elisabeth Haimerl, die zukünftig schwerpunktmäßig die fachärztliche Leitung des palliativmedizinischen Dienstes einnehmen wird.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Aust für unsere Kliniken gewinnen konnten. Er deckt das ganze Spektrum ab, das in unserm Haus nötig ist und wird sicherlich neue Impulse setzen können“, so Dr. Marcel John, Geschäftsführer der Ilmtalkliniken. Dr. Aust ist Facharzt für Anästhesiologie mit den Schwerpunkten Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin und Notfallmedizin. Die vergangenen zwölf Jahre war er an der Universitätsklinik Gießen und Marburg tätig, wo er zuletzt die Position des bereichsleitenden Oberarztes für gynäkologische- und geburtshilfliche Anästhesiologie inne hatte. Er war dort für vier OP-Säle und die Kreißsäle zuständig, wie dies auch an den Ilmtalkliniken der Fall ist. „Die Marburger Universitätsklinik hat ein großes Einzugsgebiet und ist dadurch einem Kreiskrankenhaus in seinem medizinischen Spektrum sehr ähnlich. Daher ist mir die Arbeit in vielen unterschiedlichen Bereichen, wie es bei einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung erforderlich ist, vertraut“, so Dr. Aust. An den Ilmtalkliniken möchte er die moderne hochqualitative Anästhesie und Intensivmedizin weiter entwickeln und durch seine häuserübergreifende Tätigkeit zum Zusammenwachsen der beiden Häuser in Pfaffenhofen und Mainburg beitragen. Mit seiner Zusatzqualifikation in Health Care Management bringt Dr. Aust auch eine wirtschaftliche Expertise und Denkweise mit, die bei einer modernen Klinikorganisation von Vorteil ist. Seine Entscheidung für die Ilmtalkliniken wurde nach eigenen Angaben maßgeblich davon beeinflusst, dass er hier die Möglichkeit hat, aktiv mitzugestalten und vieles zu bewegen, und dass dem Landkreis eine kommunale Klinik wichtig ist.

Patientensicherheit steht im Zentrum seines Wirkens

Obwohl sich der Anästhesist selbst als Organisator und Praktiker sieht, arbeitet er auch gerne in Wissenschaft und Lehre. So war er in Marburg eng in die studentische Lehre eingebunden und als Dozent der Weiterbildungsstätte für Fachpflegepersonal in der Intensivpflege und Anästhesie tätig Dr. Aust bereitet derzeit seine Habilitation zu seinem Schwerpunkthema „perioperative Patientensicherheit“ vor. Auch an der Ilmtalklinik wird er sich im Bereich der pflegerischen Fachweiterbildung engagieren. Die ganzheitliche Behandlung der Patienten, ihre Sicherheit und Ängste stehen aber nicht nur im Zentrum seines wissenschaftlichen Interesses sondern auch seines ärztlichen Handelns: „Anästhesiologie ist immer Vertrauenssache. Daher liegen mir modernste Verfahren in der Anästhesiologie und Intensivmedizin, eine gute postoperative Schmerztherapie und das Vermeiden von Nebenwirkungen sehr am Herzen“, macht Dr. Aust deutlich. Die Medizin war schon immer seine Leidenschaft. „Ich wollte nie etwas anderes werden als Arzt“, erklärt Dr. Aust. Gleichzeitig sieht er sich als Teamplayer, der durch seinen Wertegang ein tiefes Verständnis für die Belange der verschiedenen Berufsgruppen im Krankenhaus mitbringt. So hat er bereits mit 16 Jahren als freiwilliger Hilfspfleger im Krankenhaus gearbeitet, hat seinen Zivildienst im Rettungsdienst des DRK absolviert und sein Studium an der Philipps-Universität Marburg mit einer Nebentätigkeit als Pfleger finanziert. Der 41-jährige ist seit 19 Jahren verheiratet und hat drei Kinder. Er hat sich mit der neuen Position auch für einen Umzug in ein anderes Bundesland entschieden. „Die Landschaft des Ilmtales ist der des Lahntales sehr ähnlich, so fühle ich mich hier schon fast wie zu Hause“, so Dr. Aust. Für den begeisterten Skifahrer war auch die Nähe zu den Bergen ein Pluspunkt. In seiner Freizeit ist der Arzt außerdem passionierter Taucher und besitzt auch hier eine Zusatzqualifikation in Tauchmedizin. Bisher war er Mitglied in einem Tauchverein, was er – wenn zeitlich machbar – auch in seiner neuen Heimat vorhat.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Kommentare