Jungmusikantenhoagarten

Auf dem Foto sind die Triller-Pfeifen zu sehen. Foto: Privat

(gb)

· Zu einem Jungmusikantenhoagarten im Schlossbräukeller in Au/Hallertau lädt die Auer Geigenmusi am Sonntag, 6. November um 13 Uhr ein. Dazu wünschen sie sich für die Jungmusikanten ein großes Publikum, denn die Kinder und Jugendlichen werden unter Beweis stellen, wie viel Freude und Begeisterung im Volksgut steckt. Nicht die Perfektion, sondern die Freude an der Musik, am gemeinsam erarbeiten und Musizieren, steht dabei im Mittelpunkt. Für die Kinder ist das Vorspielen vor Publikum enorm wichtig, denn das ist der Lohn des täglichen Übens. Zu den Mitwirkende gehört Anna Ossiander. Bühne frei für ein großes Volksmusiknachwuchstalent wird es für Anna Ossiander heissen, wenn die 15jährige aus Freising in ihre Harfe greift und das Publikum mit ihren Volksmusikstücken begeistert. Mit dabei auch die Schweinbacher Saitenmusi. Bei der Schweinbacher Saitenmusi dominieren die leisen Töne. Dass sich dahinter schon ein gehöriges Maß an Können verbirgt, lässt sich dennoch unschwer überhören. Maxi Bader, der Elfjährige kommt aus Willertshausen. Mit acht Jahren hat er die erste dreireihige Ziach bekommen und vom Vater die ersten Stücke gelernt. Musica Mista - diese Nachwuchsgruppe besteht aus der 16jährigen Monika und ihrem Zwillingsbruder Gerhard Linseisen aus Großgründling sowie aus dem zehnjährigen Ferdinand Zeltner aus Baumgarten und dem elfjährigen Simon Bühren aus Au/Hallertau. Mit dabei auch Simon Reiter. Der achtjährige Simon kommt aus Au/Hallertau. Schon mit sechs Jahren hat er mit dem Ziachunterricht begonnen. Die Schmied-Fexer sind Kinder der Schmied Deandln aus Willertshausen die in der Volksmusikszene im Landkreis Freising einen sehr guten Namen haben. Zum Jungmusikantenhoagarten kommen Thomas (zwölf), Akkordeon und Gesang, Anna (elf), Sophie (acht), Simon (sechs), Vroni (fünf), alle Gesang. Monika Schrafstetter wird die Kinder mit der Gitarre begleiten. Marina Falter - die achtjährige Marina kommt aus Au/Hallertau. Sie hat 2009 mit dem Quetschenunterricht begonnen und übt seither täglich am Akkordeon. Unter den Mitwirkenden sind auch die Triller-Pfeiffen. Die Dräja Meis haben sich weiterentwickelt und und nennen sich jetzt die Triller-Pfeiffen (vom Trillhof), da jeder in der Gruppe mindestens eine Flötenart (Querflöte, Picco, Sopranblockflöte, Altblockflöte, Tenorblockflöte oder Baßblockflöte) spielt. Die Jugendblaskapelle Au mit seinen etwa 31 Musikanten wird seit dem Herbst 2007 geleitet und unterrichtet von Verena Bauer. Mit dabei auch die Jungvolkstanzgruppe des Holledauer Trachtenvereins Siegenburg. Sie werden ihr tänzerisches Können zeigen und mit ihrer Tanzfreude die Zuschauer begeistern. Zwischendurch werden fünf Kinder der Grundschule Au betreut von Charlotte Bauer, die Zuhörer mit lustigen Gedichten und Sprüchen voll bayrischen Humor und Witz unterhalten.

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