Keramik und Bilder im Rathauskeller

Ein Bild des Malers Sigi Erlinger aus Au-Seysdorf, der am Wochenende im Wolnzacher Rathauskeller ebenfalls ausstellt. Foto: ma

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zur diesjährigen Wolnzacher Fastendult darf die Frühlingsausstellung der Galerie Nathalie P. im Rathauskeller nicht fehlen. Von Freitag bis Sonntag stellen die Keramik-Künstlerinnen Katalin Bereczki-Kossack aus Mainburg-Puttenhausen, Heidi Erlinger aus Au-Seydorf, Marianne Heimbucher aus Geisenfeld und Viola Wittmann aus Ingolstadt sowie als „Hahn im Korb“ der Seysdorfer Maler Sigi Erlinger ihre Werke aus. Die Vernissage findet am Freitag um 19.30 Uhr statt. Geöffnet ist die Ausstellung dann am Samstag von 15 bis 18 Uhr und am Marktsonntag zwischen 14 und 17 Uhr. Die Eröffnung am Freitag um 19.30 Uhr umrahmen Regina Chaluppes, Elisabeth Vogel und Peter Trapp mit Gesang und Gitarre. Bürgermeister Jens Machold, Kulturreferent Alois Siegmund und Kuratorin Nathalie Ponsot werden kurze Begrüßungsreden halten, bevor die Besucher - es dürfen wie immer nicht nur die geladenen Gäste kommen - ein kleines Buffet und natürlich die ausgestellten Werke genießen können. Katalin Bereczki-Kossack wurde 1956 in Békéscsaba, Ungarn, geboren. Nach ihrem Abitur durchlief sie von 1975 bis 1979 eine Ausbildung zur Porzellanmalerin in Hennenberg, Deutschland, wurde 1979 Restauratorin im Völkerkunde-Museum „Néprajzi“ in Budapest und absolvierte1989 in der ungarischen Hauptstadt ihren Abschluss zur Keramikerin. In ihrer Wahlheimat Mainburg machte sie sich 1990 mit einem Atelier selbstständig. Marianne Heimbucher ist gelernte Kirchenmalerin, Restauratorin für archäologische Keramik und Kulturpreisträgein der Stadt Geisenfeld. Seit 1996 ist sie künstlerisch tätig und hat seitdem an zahlreichen Ausstellungen in der Region teilgenommen. Nach zweijähriger Abstinenz ist sie heuer wieder in Wolnzach vertreten. Heidi Erlinger, stammt ursprünglich aus Gera in Thüringen, war dort die letzten 20 Jahre PR-Leiterin am Theater sowie in Wohnungs- und Bauträgerunternehmen. 2001 lernte sie ihren Mann kennen und zog nach Bayern. Heidi Erlinger stellt vorwiegend künstlerische Keramiken her. Ihre Liebe gehört dem naturbelassenen Ton so wie er aus der Erde kommt, und gemeinsam mit Feuer bringt sie ihn in dauerhafte Formen. Sie hat vor längerer Zeit ihr Hobby auf autodidaktischem Wege zum Beruf gemacht. Sigi Erlinger, der ursprünglich aus Freising stammende Lehrer und Kunsterzieher, begann sein malerisches Schaffen mit Aquarellen. Derzeit setzt er sich mit plakativ und dekorativ wirkenden Acrylgemälden mit abstrakten Perspektiven auseinander. Er verleiht seiner Vorstellungskraft durch geometrische Formen Ausdruck. Seine Bilder zeugen von klaren Strukturen und einer offensichtlichen Erdverbundenheit. Diese rührt von den bevorzugten Farbtönen rot, braun, ocker und dem körnigen Untergrund her, der von der beliebten Grundierungsmethode mit Sand herrührt. Seine Bilder erhalten dadurch mehr Kontur und Tiefe. Viola Wittmann wurde 1969 in Geisenfeld geboren und absolvierte von 1984 bis 87 eine Metall-Lehre bei Audi in Ingolstadt, wo ihr unter anderem Schweißen, Lötem, Nieten, Falzen sowie das Verformen und Bearbeiten von Stahl und Blech vermittelt wurden. Von 2002 bis 2004 erlernte sie ihren zweiten Beruf Bürokauffrau. VierJahre später kam Viola Wittmann erstmals mit Ton und der kreativen Gestaltung von Keramik in Berührung und eröffnete heuer in ihrer Heimatstadt Ingolstadt mit „Violas Töpferkammerl“ einen eigenen Laden.

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