Containerlösung muss erstmal herhalten

Kindergarten: Stadt Abensberg baut wieder für die Kleinsten

In Abendsberg werden die Kindergartengruppen erweitert.

Der vorzeitige Maßnahmenbeginn wurde von der Regierung genehmigt – damit kann die Stadt Abensberg noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen, dreigruppigen Kindergartens am Freibad beginnen.

Abensberg-  Der Neubau entsteht im Anschluss an das bestehende, zweigruppige Integrative Montessori-Kinderhaus und soll dieses auch ersetzen. Zuerst aber wird der Kindergarten Regenbogenland in den Neubau einziehen, damit das Gebäude im Erikaweg um zwei Gruppen erweitert werden kann. Bis dahin ist das Regenbogenland fünfgruppig – der Bestandsbau beherbergt drei Gruppen, eine vierte ist mittels Containerlösungen bereits ermöglicht worden und bis zum Herbst 2020 soll eine fünfte Gruppe aufgenommen werden – ebenfalls mit Containern. 

Wenn also am Freibadweg der Neubau steht, wird das gesamte Regenbogenland mitsamt zwei Containern einziehen bzw. andocken. Sobald die Baumaßnahme im Erikaweg abgeschlossen ist, zieht das Regenbogenland wieder ein – und das Team vom Montessori-Kinderhaus ein paar Meter weiter um und hat dann eine Gruppe mehr als bisher.

Weiterer Neubau in Planung

Parallel zu diesen Planungen laufend aktuell Verhandlungen über einen weiteren Kindergarten- und Kinderkrippen-Neubau im Stadtgebiet. Gesamt sind derzeit fünf bis sechs Gruppen in der Überlegung. Gerhard Rölz vom Bauamt: „Wir haben derzeit alle Kapazitäten ausgeschöpft. Im Herbst, wenn das neue Kindergartenjahr startet, werden wir trotz der Schaffung zusätzlicher Gruppen gerade so hinkommen.“ Ein neues Bildungs- und Betreuungshaus für die kleinsten Abensberger muss also her. Sollte die Grundstücksuche nicht erfolgreich sein, kann sich die Stadtverwaltung auch einen Standort in einem Ortsteil vorstellen. Die Notwendigkeit ist da – und sie steigt mit jedem Zuzug. 

Das Montessori-Kinderhaus bekommt eine Gruppe mehr.

Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl: „Unsere Bildungs- und Betreuungssituation wurde erst im letzten Jahr im Rahmen einer landkreisweiten Umfrage bewertet - über 90 Prozent der Befragten gaben den Einrichtungen der Stadt hervorragende Noten.“ Die hohe Zufriedenheit der Eltern komme nicht von ungefähr, investiert die Stadt doch seit vielen Jahren in einen beständigen und zeitgemäßen Ausbau. „Und das soll auch so bleiben“, so Dr. Brandl. 

Derzeit wird der Ausbau des katholischen Kindergartens St. Vitus in Offenstetten geplant – eine Mensa mit Küche sowie ein Flur sind nötig. Auch für Fridolins Kindernest in Sandharlanden ist eine Mensa geplant. Der Kindergarten „Lummerland“ in der Römerstraße kann nicht mehr erweitert werden, wohl aber die dortige Kinderkrippe Wichtelstube – diese wird bis zum Herbst mit einem weiterer Containeranbau dann sechs Kinderkrippen-Gruppen in Abensberg anbieten. Bei der Kinderkrippe in Offenstetten waren drei Gruppen geplant, aber als es zum Neubau kam und die Anmeldezahlen in die Höhe schnellten, wurde die Option auf eine vierte Gruppe gleich mit umgesetzt. Die Nachfrage auch für die Jüngsten nimmt stetig zu.

Quelle: freising-online

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