Am Sonntag das Kreuzchen setzen

Kommunalwahl 2020: Wer wird neuer Bürgermeister in Mainburg?

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Wer macht am Sonntag das Rennen um den Bürgermeistersessel?

Gegen 19 Uhr dürfte am kommenden Sonntag feststehen, ob in Mainburg möglicherweise bereits im ersten Wahlgang ein neues Stadtoberhaupt gekürt worden ist, oder ob es am 29. März zu einem Stichentscheid kommt. 

Mainburg- 10.951 Wahlberechtigte sind in der Hopfenstadt aufgerufen, ihre Stimme abzugeben, davon 976 Erstwähler. Bei der letzten Kommunalwahl 2014 waren es nur gut 56 Prozent, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. Da dieses Mal die „Karten neu gemischt werden“, könnte man am Sonntag von einer höheren Wahlbeteiligung ausgehen. Die Zahl der Briefwähler wird auf alle Fälle das Ergebnis von vor sechs Jahren, damals waren es 3.452, toppen. Bei Redaktionsschluss wurden bereits 4.350 Briefwahlunterlagen ausgegeben.

Kommunalwahl 2020: Mainburger Rathaus geöffnet

Die persönliche Stimmabgabe ist am Sonntag in der Zeit von acht bis 18 Uhr in zwölf Urnenwahl- bezirken möglich. Acht davon sind in der Grundschule Am Gabis eingerichtet, zwei in der Grundschule Sandelzhausen und je einer im Pfarrheim Lindkirchen und im Hopfenhaus in Steinbach. 

Die Arbeit in den Wahlvorständen verrichten insgesamt 224 ehrenamtliche Wahlhelfer und weitere 19 Personen sind im Rathaus mit dem Ablauf und der Auswertung der Kommunalwahl beschäftigt. Die Stimmenauszählung ist in allen Wahllokalen öffentlich, auch in den 16 Briefwahlbezirken in der Hallertauer Mittelschule.

Ausgewertet wird wieder elektronisch mit Barcodelesestifte. Gewählt wird der erste Bürgermeister der Stadt, 24 Stadtratsmitglieder, der Landrat des Landkreises Kelheim und 60 Kreisräte. Am spannendsten dürfte für die Mainburger natürlich die Bürgermeisterwahl werden, schließlich darf der amtierende Rathauschef Josef Reiser aus Altersgründen nicht mehr antreten. 

Um seine Nachfolge bewerben sich (in der Reihe der Ordnungszahl): Hannelore Langwieser, CSU (Jahrgang 1954), Helmut Fichtner, Freie Wähler (Jahrgang 1970), Dr. Michael Schöll, FDP (Jahrgang 1970), Winfried Stark, Stadt-Land-Union (Jahrgang 1969) und Konrad Pöppel, ÖDP (Jahrgang 1956).

Quelle: freising-online

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