Langwieser und Fichtner müssen nachsitzen

Kommunalwahl Mainburg: Entscheidung vertagt!

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Gemeindewahlleiterin Claudia Schuller (Mitte) beglückwünschte die beiden Kandidaten der Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters der Stadt Mainburg, Hannelore Langwieser (CSU) und Helmut Fichtner (FW). 

Der Wähler hat gesprochen – doch Mainburg muss noch auf ein neues Stadtoberhaupt warten. Von den fünf Bewerbern bekam am vergangenen Sonntag keiner mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen. Deshalb kommt es am Sonntag, 29. März, zum Stichentscheid zwischen der Hauswirtschaftsmeisterin Hannelore Langwieser (CSU), und dem Mittelschullehrer Helmut Fichtner (FW). 

Mainburg- Hannelore Langwieser und Helmut Fichtner haben die absolute Mehrheit bei der Mainburger Bürgermeisterwahl verpasst und müssen am Sonntag, 29. März, in der Stichwahl nachsitzen. Helmut Fichtner, der sich sehr zufrieden zeigte, sein Etappenziel mit einem guten Ergebnis erreicht zu haben, gibt sich zuversichtlich: „Ich hoffe jetzt, dass ich bei der Stichwahl den ein oder anderen, der bisher woanders sein Kreuzchen gemacht hat, noch auf meine Seite ziehen kann.“ 

Hannelore Langwieser, die mit Blick auf die Coronavirus-Krise meinte, „man braucht in der aktuell schwierigen Zeit den Leuten nicht mit Wahlkampfgedöns kommen“, hat mit einem Ergebnis um die 40 Prozent gerechnet. 10951 Wahlberechtigte waren in der Hopfenstadt am Sonntag aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. 57,93 Prozent machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, vor sechs Jahren waren es 56,25 Prozent. 4577 Wählerinnen und Wähler, das sind, bezogen auf die Gesamtzahl der Wähler, 72,44 Prozent, nutzen die Möglichkeit der Briefwahl. 

Mainburg: Stichwahl per Post

Zu derStichwahl übernächsten Sonntag werden wegen der Coronavirus-Epidemie allen Wählern automatische Briefwahl-Unterlagen per Post zugesandt. Laut dem amtlichen Endergebnis des ersten Wahlgangs der Wahl zum Bürgermeister der Stadt Mainburg verteilen sich die 6.253 gültigen Stimmen wie folgt: 

–Hannelore Langwieser, CSU, 2.411 Stimmen, (38,56 Prozent)

– Helmut Fichtner, Freie Wähler, 2.059 Stimmen, (32,93 Prozent)

– Dr. Michael Schöll, FDP, 256 Stimmen, (4,09 Prozent)

– Winfried Stark, Stadt-Land-Union, 810 Stimmen, (12,95 Prozent) 

– Konrad Pöppel, ÖDP, 717 Stimmen, (11,47 Prozent).

Quelle: freising-online

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