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Das hohe Level wird gehhalten

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Immer vorn dabei: Braumeister Stefan Ebensperger (l.) sorgt für gutes Bier.

So ganz vertrauen sie dem Wettergott nicht! Die Prognosen für das Pfingstwochenende waren bei den Organisatoren des Holledauer Weiße-Pfingstfests in Au/Hallertau bei der offiziellen Bierprobe ebenso durchwachsen wie die aktuellen Temperaturen. Einem gelungenen Fest vom 12. bis 16. Mai auf dem Gelände an der Hochfeldstraße soll aber auch bei mäßigem Sonnenzuspruch nichts entgegen stehen - das weiß Michael Beck von Peccoz, Besitzer der Schlossbrauerei Au, sicher: „Die Wirtsfamilie Soller hat hier ein sehr hohes Level geschaffen und begnügt sich nicht damit, es zu halten, sondern baut es stetig weiter aus.“ Zum sechsten Mal finden die fünf tollen Tage in Au unter der Regie von Claudia und Claus Soller statt, und tatsächlich bestätigt der Wirt des Auer Schlossbräukellers die Vorschusslorbeeren: Aus mittlerweile zwei vollständigen Mannschaften von Kellnern hat er für das Pfingstfest „ein Top-Team“ gebildet. Das Programm soll sein Übriges zum Gelingen beitragen!

Das große Bierzelt auf dem Festplatz an der Auer Hochfeldstraße ist bereits errichtet, und Claudia Soller, Wirtin des Schlossbräukellers und vom 12. bis 16. Mai Gastgeberin des Holledauder Weiße-Pfingstfests, bezeichnet die vier provisorischen Wände als „meine Heimat“. Damit bestätigt sie in wenigen Worten das, was Brauereibesitzer Baron Michael Beck von Peccoz so an seinen Wirtsleuten schätzt: Sie identifizieren sich mit dem Markt Au, seinen Bürgern und damit ihren Gästen. Für das Holledauer Weiße-Pfingstfest haben Claudia und Claus Soller wieder mit hohem Engagement für ein kurzweiliges Programm gesorgt. Erstmals wird heuer im Biergarten der Brauerei hochoffiziell angezapft: Bürgermeister Karl Ecker soll um 18 Uhr am Donnerstag, 12. Mai, nach gezielten Schlägen dann das Freibier an alle Anwesenden verteilen. Die Bevölkerung und alle Vereine sind eingeladen, teilzunehmen und den folgenden Zug zum Festplatz so bunt wie möglich gestalten. Auch die Vereine aus den Nachbargemeinden sind gern gesehen - am liebsten mit Fahnen und Flaggen: „Es soll ein richtig schöner Umzug zum Festplatz werden - ich bitte die Auer auch, die Häuser zu beflaggen“, sagt Soller, der mit einem gelungenen Ergebnis rechnet und dann auch eine eigene Standarte anschaffen will, mit der er auf folgenden eigenen und anderen Festivitäten die Brauerei und den Schlossbräukeller repräsentiert. Vor Ort eröffnen die „Holledauer Hopfareisser“ um 19 Uhr das Fest musikalisch. Mit „Nachtstark“ folgt am Freitag, 13. Mai, „genau die richtige Band“, wie Soller aus der Erfahrung des Vorjahres weiß. Am Samstag, 14. Mai, stehen die Kinder im Fokus: Monique Sonnenschein wird sie unterhalten, ein Kindertheater wird gegeben, Kinderschminken und eine Hüpfburg sorgen außerdem dafür, dass der Nachwuchs bestens aufgehoben ist. Ab 19 Uhr übernimmt die „Blechblosn“ musikalisch - wie auch am Pfingstsonntag, 15. Mai. Zum Mittagstisch am Feiertag, zu dem „Ledawix“ aufspielt, hat sich Claus Soller diesmal ein besonderes Schmankerl ausgedacht: Es wird eine Ochsen-Hochrippe als Festtagsschmaus geben: „Ganz feine Ware!“, verspricht er. Mit einem Lächeln erinnern sich die Organisatoren an den Pfingstmontags des jüngsten Fests, an dem das traditionelle Oldtimertreffen auf dem Programm stand. Zehn Uhr schlug es, und kaum ein Oldie oder Traktor war zu sehen, bis der erlösende Anruf eintrudelte: „Können wir kommen?“ Richtung Reichertshausen hatten weit über 200 Gefährte Aufstellung genommen, mit denen auch heuer wieder gerechnet wird. Daran haben nicht nur die Piloten der historischen Gefährte ihre Gaudi, sondern natürlich auch die Besucher des Pfingstfsts, die durch die Oldtimer schlendern. Als Pfingstmontags-Special wird es - auch für die Teilnehmer des 5. Pfingstfeststockturniers - gegrillte Ente geben, die „Rottaler“ lassen das 2016er-Fest schließlich bis 22 Uhr gemütlich ausklingen. Dass auch am letzten Tag nicht nachgelassen wird, ist Soller ein echtes Anliegen: „Wir wissen, was von uns auch am Montag noch erwartet wird“!

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