Krimidinner-Reihe zum Lsk-Jubiläumsjahr

Krimi, Klamauk und Kulinarisches

Krimi, Klamauk und Kulinarisches: Das LSK-Theater Mainburg bringt zum Jubiläumsjahr mit dem Holledau-Krimi-Dinner „Bier mit Schuss“ einen wahrhaft „köstlichen“ Vierakter auf die Bühne.

Bier mit Schuss – Ein Holledau-Krimi-Dinner“ lautet der schmissige Titel des Stückes, das eine Arbeitsgruppe des LSK-Theaters Mainburg nun nach einigen Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit entwickelt hat.

Eine abwechslungsreiche Rahmenhandlung mit einer ordentlichen Portion Krimi, gewürzt mit einem Schuss Klamauk und einem Gutteil Lokalkolorit ist das Ergebnis vieler Brainstorming-Stunden und einiger Proben, das sich nun wahrlich sehen lassen kann. Abgerundet wird das Stück, das in vier Akten präsentiert wird, von einem köstlichen Drei-Gänge-Menü aus der Küche des Gasthauses Spitzer, das seine Küche zu diesem Zwecke von Osterwaal ins Steinbacher Hopfenhaus, den Veranstaltungsort des Krimidinners, verlegt. Ab Januar zeigt das Krimidinner-Ensemble des LSK-Theaters „Bier mit Schuss“ nun einmal pro Monat im Steinbacher Hopfenhaus. Obwohl Werbung bisher nur per „Mundpropaganda“ betrieben wurde, sind die Aufführungstermine der „Bier mit Schuss“-Reihe für die erste Hälfte des Jahres 2018 schon beinahe ausverkauft. Einzig für Samstag, 2. Juni, sind noch Karten im Vorverkauf bei Bürobedarf Weinmayer in Mainburg erhältlich. Der Krimi-Abend beginnt um 18.30 Uhr. Also, schnell sein, zugreifen und ein beliebtes Weihnachtsgeschenk sichern!

Vor einhundert LSK-Mitgliedern, der „Familie“ quasi, fand Ende September eine Vorpremiere von „Bier mit Schuss“ statt, um den dramaturgischen und kulinarischen Ablauf auf Timing und Unterhaltungsfaktor zu testen: Nach einem Aperitiv aus dem Weinhaus Lutzenburger wurde das gespannte Publikum von Renate Fuchs, der „Bürgermeisterin“, gleich mit in die Kriminalhandlung genommen. Bei der Preisverleihung zum „Hallertauer Innovationspreis“ – kurz HOPSI – kam es zum Tumult. Jungbauer Ludwig Filser (Andreas Harrieder) glaubte, Hopfenpflanzer Korbinian Steinhauser, gespielt von Martin Altmann, habe ihn um seine innovative Idee betrogen. Auch die Einmischung der geltungssüchtigen Pflanzersgattin Elisabeth Steinhauser (Anne Rottengruber) brachte keine Klärung. Zum Schrecken des mitfiebernden Publikums fiel im Anschluss an die Preisverleihung ein Schuss. Einer der Nominierten wurde Opfer eines kaltblütigen Mordes. War es Rache? Ein Eifersuchtsdrama unter Eheleuten? Und welche Rolle spielte die geheimnisvolle Kellnerin Maria Kaminski (gespielt von Cori Maier)? Kommissar Hubert Strahler alias Florian Biber, dessen zielstrebige Assistentin Susi Brecht, dargestellt von Claudia Harrieder und Sebastian Kolmeder als Polizeibeamter Brandl gaben ihr Bestes, um den Täter oder die Täterin dingfest zu machen. Natürlich war auch der Tipp jedes einzelnen Zuschauers am Ende gefragt: Das Los einer mitratenden Kriminalistin wurde am Ende gezogen und mit einem Preis belohnt. Immer wieder wurde das Publikum mit ins Geschehen einbezogen, teilweise auf herrlich spontane Art, sehr zur Freude der Beteiligten – und vielleicht zur Schadenfreude der Sitznachbarn. Regisseur Martin Altmann, Regieassistent Jonas Niemetz und Spielleiterin Isabella Reiser zeigten sich mit den Reaktionen des Publikums und der begeisterten Resonanz nach der internen Vorpremiere sehr zufrieden. Sebastian Altmanns Licht- und Tonrahmen und begleitende Quetschenmusik von Georg Neumeier ergänzten die Inszenierung vortrefflich. Das zweite Standbein des Krimi-Dinner-Abends, Stefan Spitzers Menüzusammenstellung, sorgte für ganz eigene Höhepunkte. Wie gewohnt bot das Spitzer-Team Gaumenfreuden für Fleischliebhaber und Vegetarier gleichermaßen, begleitet von souveränem Service.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Kommentare