Kulturveranstaltung im Rosenwirt

„De Holledau gsagt und gsunga“

Ritsch Ermeier wird die Besucher sprichwörtlich in den grünen Hopfengarten entführen.

Die Hopfenzupf in der Hallertau ist in vollem Gange - die nächsten Wochen wird das „Grüne Gold“ geerntet. Was hat sich da geändert im Vergleich zu früher, als hunderttausende von Hopfazupfern in die Hallertau strömten? Diese und weitere Fragen beantwortet Ritsch Ermeier am Donnerstag, 19. September, im Gasthof Rosenwirt.

Die meisten Hopfengärten sind abgeerntet, die Hopfenpflücke neigt sich dem Ende zu. Traditionell wurde in früheren Jahren die Hopfenernte mit dem Hopfenzupfa-Mahl, bestehend aus reichhaltigem Essen und Trinken, beendet. Ein kulturelles Hopfazupfamahl gibt´s am kommenden Donnerstag, 19. September, um 19.30 Uhr beim Rosenwirt in Au. Das Gasthaus bietet an diesem Abend das traditionelle Hopfazupfamahl in drei Gängen mit Aperitif an. 

Wer sich dieses Menü, bestehend aus dem Hopfengsbusi, der klassischen Nudelsuppe, Bierbratl vom Wammer und Hals, mit Teigknödel und Kartoffelgurkensalat und einem leckerem Apfelstrudelparfait mit Hopfenlikörsoße und Zwetschgengröster schmecken lassen will, bestellt dies – wenn möglich – beim Rosenwirt per Mail an info@rosenwirt.com oder unter Telefon 08752/324 vor. Ritsch Ermeier, Hallertauer Rundfunkredakteur, Musikant, und Autor des Hörbuchs „De Holledau gsagt und gsunga“, entführt seine Zuhörerschaft an diesem Abend nochmal buchstäblich in den grünen Hopfengarten. 

Bei einer kurzweiligen Mischung aus Lesung mit Musik beantwortet der Autor in amüsanter Weise Fragen rund um das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt, wie etwa: Heißt das jetzt Hallertau, Holledau, Hollerdau, oder gar Halledau? Wo genau liegen die Grenzen? Was bitte ist der „Hopfavogel“??? Wie war das mit der Hopfazupfaschlacht in Au? Dazu singt und spielt er mit seiner Quetschn wunderschöne, alte Hallertauer Lieder, das Älteste gar aus der Zeit um 1750. 

Neben seinen für manche schon bekannten Gschichten hat er in diesem Jahr auch ein paar neue dabei, genauso wie a paar neue (uralte) Lieder. Und um den Hopfen nicht nur zu hören, sondern auch zu schmecken, gibt´s zur Lesung natürlich auch die eine oder andere Halbe Bier. Frei nach dem Motto: „Wen da Hopfa oamoi kratzt, den lasst er nimma aus!“ Beginn ist um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Eintritt ist frei! (Hutgeldveranstaltung). Mehr Infos zum Autor auch unter www.bavarianvoices.de

Quelle: freising-online

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