Steffi Klein hat viel zu tun

Lebkuchen aus der Hallertau

Steffi Klein, die „Lebkuchenfrau“, steht vor anstrengenden und schönen Wochen in Nürnberg.

Kaum hat der Herbst begonnen, heißt es für Steffi Klein aus Train in der Hallertau, die Kurzwahl zum Weihnachtsmann zu aktivieren und Bestellungen aufzunehmen. Steffi Klein ist die „Lebkuchenfrau“: Sie stammt aus Nürnberg und kehrt noch in dieser Woche vorübergehend dorthin zurück. In der Frankenmetropole betreibt sie in der Peter-Henlein-Straße in Kooperation mit der Lebküchnerei ihr saisonales Ladengeschäft, von wo aus sie die Nachfrage nach dem qualitativ hochwertigen Backwerk direkt im Kundenkontakt, aber auch Online-Bestellungen über die Homepage www.lebkuchenfrau.de deckt. Heuer nimmt sie den Aufwand in diesem Ausmaß zum zweiten Mal auf sich, denn die Premiere im vergangenen Jahr hat sich gelohnt, und schließlich bringt die Wahl-Holledauerin ja den „Mercedes unter den Lebkuchen“ unter die vorweihnachtlich gestimmten Leute: Den Elisen-Lebkuchen, das handgemachte Nürnberger Original. Nach wie vor kümmert sich die Lebkuchenfrau höchstselbst um Ware, Verkauf und persönlichen Kundenkontakt in Nürnberg: „Spätestens im Dezember ist der Laden voll, und Wartezeiten lassen sich dann auch nicht vermeiden!“ Los geht‘s etwas gemächlicher schon am kommenden Freitag in Nürnberg, wenn sich die Türen zum Weihnachtsparadies in der Peter-Henlein-Straße erstmals in dieser Saison öffnen.

Über eine Million Elisen-Lebkuchen werden in den kommenden Wochen bis zum Weihnachtsfest handgefertigt, Bestellungen gehen aus der ganzen Welt in der Lebkuchen-Hauptstadt Nürnberg ein. Auch bei der „Lebkuchenfrau“, Steffi Klein, in der Peter-Henlein-Straße. Gerade hin zum Advent kann die gebürtige Fränkin und Wahl-Hallertauerin nicht aus ihrer Haut und tauscht Ehemann Andi mit ihrem saisonalen Laden in Nürnberg, wo sie Kunden bedient und die Online-Bestellungen über die Homepage www.lebkuchenfrau.de erfüllt. 

Ihre Klientel hat die „Lebkuchenfrau“ schon im ersten Jahr aufgebaut, auf dem Kuchlbauer-Weihnachtsmarkt in Abensberg (heuer wieder vom 27. November bis 22. Dezember) hat sie dafür gesorgt, dass die Elisen-Lebkuchen „in aller Munde“ kamen. Kunden kamen wegen der Lebkuchen aus Österreich, Passau, Deggendorf und Rosenheim ein zweites Mal nach Abensberg. „Wir haben mittlerweile sehr namhafte große Kunden, und dieses Jahr konnte sogar eine österreichische Supermarktkette hinzugewonnen werden, ebenso eine Supermarktkette im Osten Deutschlands“, sagt die Weihnachtselfe aus Train im Landkreis Kelheim.

Auch wenn die Nachfrage kräftig gestiegen ist, verbürgt sich Steffi Klein für die gleichbleibend hohe Qualität ihrer Produkte: „Keine Industrieware und auch keine Aufbackmischungen!“ So ganz muss Gatte Andi auf seine Frau aktuell nicht verzichten, er wird zusammen mit den beiden Töchtern als Zuarbeiter benötigt. Und dennoch freuen sich beide dann auch wieder auf den 23. Dezember, wenn alle Lebkuchen über die Theke oder auf den Postweg gegangen sind: „Dann haben wir auch mal Zeit die exklusiven Lebkuchen selber zu genießen“, lacht Steffi Klein, die „Lebkuchenfrau“, aus St. Johann, aktuell in Nürnberg stationiert.

Auch interessant:

Meistgelesen

Ein Herz für Irrsinn und Wahnwitz
Hallertau
Ein Herz für Irrsinn und Wahnwitz
Ein Herz für Irrsinn und Wahnwitz
Vhs Mainburg: Erste Versuche mit Online-Kursen
Hallertau
Vhs Mainburg: Erste Versuche mit Online-Kursen
Vhs Mainburg: Erste Versuche mit Online-Kursen
Ein Musterbeispiel gelungener Integration
Hallertau
Ein Musterbeispiel gelungener Integration
Ein Musterbeispiel gelungener Integration
Königin wider Willen: Theresas Amtszeit geht in die Verlängerung
Hallertau
Königin wider Willen: Theresas Amtszeit geht in die Verlängerung
Königin wider Willen: Theresas Amtszeit geht in die Verlängerung

Kommentare