„Mainburg be(le)bt“: Großes Konzert- Event am 18./19. Juni

Die Vorstandschaft des neu gegründeten Vereins „Junge Hilfe e. V.“ mit (v.ln.r.:) mit 1. Vorsitzendem Helmut Schmid, Kassenwartin Andrea Schmid, stellvertretendem Vorsitzenden Roland Ostermeier und Schriftführer Jochen Goretzki hat sich einiges vorgenommen. Foto: ma

Draußen und drinnen

Das Beben der Open-Air-Festivalbühnen pflanzt sich nach 22 Uhr in geschlossenen Räumen (Sonderbar und Almhütte) fort. Live-Interpreten und DJs wechseln sich dabei jeweils ab, so dass niemand einen Auftritt seines Favoriten verpassen muss. Als wäre soviel Action noch nicht genug, haben die Organisatoren zusätzlich ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann. Langeweile wird da sicher nicht aufkommen. Über Details hierzu gibt das gerade erschienene Infoheft Auskunft. Und auch die Homepage www.mainburgbelebt.de hält Wissenswertes bereit. Das Zweitagesticket kostet gerade mal schlappe zehn Euro, sechs Euro die Tageskarte - wenig Geld für viel Erleben. Und zudem eine Investition in die Jugendarbeit, denn der Erlös des Events kommt dem Verein „Junge Hilfe“ zugute. Wie Helmut Schmid, der Vorsitzende des Vereins „Junge Hilfe e. V.“, erklärt, treten alle Musiker von Mary Fay, Zwoaraloa, Yusuf Eröksüz und Shane O’Fearghail über The Lisa Mason Project, Revolution Radio, Domino Effect, Roadway und Chasing for Glory bis Maria Reiser, Harry Gump, Sam Circus und Bouncin B.C. ohne Gage auf. „Wir sehen die Veranstaltung darüber hinaus in mehrfacher Hinsicht als positives Leuchtturmprojekt an“, erklärt Michael Schurr als einer der Initiatoren. Einerseits freue man sich, in der eigenen Heimatstadt einen Beitrag zur Förderung der Kultur leisten zu können. Zum anderen wolle man jungen Menschen den Zugang zu Highlights ermöglichen, für die sonst sehr teure Eintrittspreise zu berappen wären. Und last but not least hoffe man, durch die Vielfalt des Angebots in dem ein oder anderen „ein schlummerndes Talent zu wecken“. Damit der Nachwuchs für die nächsten Kulturevents in Mainburg gesichert ist. Gerade erst gegründet, hat der Verein schon sein erstes Projekt realisiert: Eine Benefiz-CD mit 74 Minuten Musik, die vor keinem Stil Halt macht. 20 Songs von internationalen und regionalen Künstlern, die ein Soundspektrum von traditionell bis exzentrisch abdecken. Die Liste derer, die mit gutem Beispiel voran gehen und zugunsten des Vereins auf Verkaufserlöse verzichten, ist lang. Konstantin Wecker, Donikkl, Sauglocknläutn, Mary Fay, Zwoaraloa und Yusuf Eröksüz gehören dazu. Die Trackliste hält aber auch Jake Roeder, Weißwurscht is, Green.Frog.Feet und Caruso bereit. Krojer und Kellerer geben sich die Ehre neben Harry Gump und Chasing for Glory, Stronger than Finish, In a Million, Scab, Bouncin B.C oder Revolution Radio. Und natürlich fehlt auch die junge Mainburger Künstlerin Maria Reiser nicht in den „Benefiz-Charts“. Michael Schurr, der seine Beziehungen als Geschäftsführer von Artist M.S. für den guten Zweck hat spielen lassen, freut sich über so viel bunten Zuspruch. „Die Resonanz zeigt, dass wir mit unserem Anliegen nicht alleine stehen“, ist er überzeugt. Junge Hilfe wolle ja nicht nur Kindern und Jugendlichen in Einzelfällen finanziell Hilfe leisten und Förderprojekte unterstützen. Darüber hinaus sei es den Verantwortlichen wichtig, mit verschiedenen Aktionen wie der CD oder dem geplanten Event „Mainburg be(le)bt“ auch kulturelle Angebote an die Jugend zu machen, die für jeden bezahlbar sind. Fünf Euro für die Scheibe, zehn Euro der Eintritt für beide Tage desKulturfestivals.

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