Mal eine Wiese wild wachsen lassen

Mainburg: Firma WOLF wird erneut für Nachhaltigkeit prämiert - Mitarbeiter nehmen an Bienenführung teil

Hubert Gschlößl bei einer Bienenwabe
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Links Imker Hubert Gschlößl mit den Mitarbeitern des WOLF-Unternehmens bei der Führung.

Nochmal eine Auszeichnung! Die Firma Wolf wurde im Rahmen des Umwelt-und Klimapakts Bayern prämiert.

Bereits vor drei Jahren wurde die Firma WOLF mit „Bienen bei WOLF“ mit dem Umweltpreis der Stadt Mainburg ausgezeichnet. Nun wurde WOLF mit einer Urkunde von Thorsten Glauber, Bayrischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, im Rahmen des Umwelt- und Klimapakts Bayern prämiert. Damit wird der beispielhafte Umgang im Einsatz für Nachhaltigkeitsprojekte gewürdigt, die das Unternehmen umsetzt.

Dazu zählt neben den WOLF-Bienen, auch das Job-Bike-Angebot, von dem die Umwelt und die Gesundheit der Mitarbeiter profitieren. Zudem war es den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit nun möglich, sich die Wohlfühloase der Bienen vor Ort näher anzusehen. An vier Terminen stellte Hubert Gschlößl von der Honigmanufaktur Abenstal in Elsendorf seine Bienenvölker vor. Während es anfänglich drei dieser Völker waren, sind mittlerweile fünf herangewachsen.

Insektenhotels: Gerne auch mal selbst Hand anlegen

Gschlößl informiert bei der Hospitation der Bienenkästen ausführlich über das Wachstum eines Bienenvolks, das rege Arbeiten der Bienen und gibt Tipps, wie man auch zu Hause einen bienenfreundlichen Platz schafft. So empfiehlt der erfahrene Imker, sich bei jedem Projekt mit Bienen, vorher das geeignete „Know-How“ anzuschaffen. Da Insektenhotels, die es in Baumärken zu kaufen gibt, manches Mal nur dekorative Zwecke haben, kann man sich auf der Seite des Landesbund für Vogelschutz eine gute Bauanleitung für ein Insektenhotel herunterladen, die artgerecht und von Nutzen für die Tiere ist.

Außerdem empfiehlt der Bienenkenner der Firma WOLF, der seit elf Jahren mit den Insekten arbeitet, den Garten oder den Balkon zu Hause insektenfreundlich, im Sinne der Biodiversität, aufzuwerten. „Dafür eine Wiese ruhig mal wild wachsen lassen oder bei größeren Grundstücken geeignete Ausgleichsflächen schaffen“, erklärt Gschlößl, „dies hilft den Honig- und Wildbienen. Denn den größten Nutzen den die Bevölkerung und die Landwirtschaft von den Bienen hat, ist die Bestäubung.“ Dieser Nutzen ist um ein Vielfaches höher als der des Honigkaufs. Wer aber keine Möglichkeiten zur Bestäubung für Bienen schaffen kann, kann seinen Beitrag leisten, indem er Honig dann regional einkauft.

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