Treffen der unabhängigen Bürgerinitiative "Stop5G"

"Wer informiert ist, ist dagegen"

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Auch die unabhängige Bürgerinitiative STOP 5G! Hallertau beteiligte sich an der Demonstration zum globalen Protesttag „STOP 5G!“ in München.

Kürzlich traf sich die unabhängige Bürgerinitiative STOP 5G! Hallertau Mainburg im Gasthaus Seidlbräu. Inzwischen haben sich in einzelnen Ortschaften Untergruppen gebildet und die Aktivitäten dehnen sich auch auf den Landkreis Pfaffenhofen aus. In Landshut ist eine eigene Bürgerinitiative gegründet worden, die aus den Mainburger Treffen hervorgegangen ist.

Professor Huber fasste den aktuellen Stand und die Aktivitäten der Initiative zusammen: So sei an alle Schulleitungen und Elternbeiräte im Landkreis Pfaffenhoffen ein offener Brief versandt worden, der auf die Gefährdung durch Strahlenexposition, insbesondere von Kindern und Jugendlichen hinweise: „Je jünger die Menschen sind, desto anfälliger sind sie auf Grund ihrer noch im Wachsen befindlichen Körper für elektromagnetische Strahlung. In China wird beispielsweise in diesem Zusammenhang schwangeren Frauen vorgeschrieben, strahlensichere Schutzkleidung zu tragen, um Missbildungen und Krankheitsanlagen zu verhindern.“

Weiter betonte Huber, dass es der Bürgerinitiative nicht um Panikmache und Verbreitung einer nebulösen Angst gehe, vielmehr sollte sich jeder selbst bei unabhängigen Quellen informieren. Im Zuge dessen verweist Huber auch auf die Petition: Verbot des 5G-Netzes im Freistaat Bayern. Dennoch müssen es noch viel mehr werden, so der Tenor. Die Erfahrung zeigt: wer informiert ist, ist dagegen!  „Auch mit 4G lassen sich Funklöcher stopfen, da brauchen wir nicht noch eine 100-X höhere Strahlung wie sie 5G mit sich bringt. Bei der Einführung von 5G geht es mit Nichten um uns Menschen, sondern um ein Milliardengeschäft.

Laut der Statista GmbH aus Hamburg soll sich der weltweite Umsatz mit 5G-Netzwerktechnik im Jahr 2022 auf rund 26 Milliarden US-Dollar belaufen, ganz abgesehen von der flächendeckenden Strahlenverseuchung durch 5G, wäre solch ein Wachstum eine ökologische Katastrophe“, betont Cernohorsky-Lücke von der BI Mainburg. Cernohorsky-Lücke stellte auch einen bemerkenswerten Artikel aus der Bayerischen Staatszeitung vom 11. Januar vor, in dem ein Experte für Biochemie und Grundlagenforschung, L. Pall, eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken von 5G warnt. „Bisher wurde seitens der Bundesregierung jedoch keine Risikobewertung von 5G vorgenommen und dass, obwohl längst bekannt ist, dass elektromagnetische Felder alle wichtigen Körpersysteme angreifen, jenseits thermischer Effekte, die bisher einzig zur Bestimmung der Grenzwerte herangezogen wurden“, so Cernohorsky-Lücke.

Die Bürgerinitiative beteiligte sich auch an der Demonstration kürzlich in München zum globalen Protesttag „STOP 5G!“ Etliche Plakate brachten dort das Thema auf den Punkt wie etwa mit dem Foto eines kleinen Kindes und dem Text: „Bitte verstrahlt uns nicht, schützt uns! Meine Schädelknochen sind noch viel dünner.“ Oder schlichtweg: „Mein Sohn will auch mal Kinder haben!“

Quelle: freising-online

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