Auf solidem finanziellen Fundament

Mainburg: Josef Reiser verabschiedet den Haushalt 2020 

Das war‘s für den scheidenden Bürgermeister Josef Reiser. Sein letzter Haushalt wurde vom Stadtrat verabschiedet.

Es ist der letzte Haushalt in der Amtszeit von Josef Reiser als erster Bürgermeister der Stadt Mainburg, der in der jüngsten Stadtratssitzung bei zwei Gegenstimmen beschlossen wurde. Sowohl der Haushalt 2020 als auch der gesamte Finanzplanungszeitraum bis 2023 können zum heutigen Stand ohne Kreditaufnahmen bewältigt werden.

Mainburg- Es ist der letzte Haushalt in der Amtszeit von Josef Reiser als erster Bürgermeister der Stadt Mainburg, der in der jüngsten Stadtratssitzung bei zwei Gegenstimmen (ÖDP-Fraktion; Anm.d.Red.) beschlossen wurde. Er freue sich deshalb besonders, dass die Planung für 2020 ein positives Signal für die nächsten Jahre gibt, was dem neuen Stadtrat mittelfristig gute Handlungsspielräume ermögliche. Reiser wörtlich: „Persönlich macht es mich stolz, dass wir die Verschuldung unserer Stadt sukzessive zurückgeführt haben und diesen Weg auch weiterverfolgen können. Sowohl derHaushalt 2020 als auch der gesamte Finanzplanungszeitraum bis 2023 können zum heutigen Stand ohne Kreditaufnahmen bewältigt werden.“ 

Haushalt: Erstmals positiv

Der Etat 2020 der Hopfenstadt überschreitet im Verwaltungshaushalt erstmals mit 30.259.000 Euro die Grenze von 30 Millionen, ein Plus von knapp 700.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Einnahmesituation ist weiterhin in Summe positiv. Bereits im Jahr 2019 konnte aber bei der Gewerbesteuer eine rückläufige Tendenz zu den Rekordjahren 2016 bis 2018 verzeichnet werden. Deshalb wird hier der Haushaltsansatz um 500.000 Euro auf glatte acht Millionen Euro gesenkt. 

Bei der Einkommenssteuer geht man nach den Prognosen des statistischen Landesamtes von einer Stabilisierung auf hohem Niveau aus; der Haushaltsansatz bleibt unverändert bei 9,3 Millionen Euro. Durch die Erhöhung der Schlüsselmasse durch den Freistaat Bayern profitiert auch die Stadt Mainburg mit einem Zuwachs von rund 700.000 Euro, so dass der Planwert bei 1,8 Millionen Euro liegt. Die Umsatzsteuerbeteiligung wird mit 1,3 Millionen Euro wie im Vorjahr geschätzt. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt erhöht sich um rund 1,2 Millionen Euro. Die Nettoausgaben sinken um rund 1,7 Prozent, was insbesondere an geringeren Aufwendungen für den Gebäudeunterhalt, die in 2019 mit einmaligen Maßnahmen höher zu Buche geschlagen haben, liegt. Der Vermögenshaushalt erreicht mit 7,95 Millionen Euro einen geringfügig höheren Betrag als 2019.

Mainburg: Bürgermeister Reiser mit Einnahmesituation zufrieden

Gemäß den gesetzlichen Vorschriften ist die ordentliche Darlehenstilgung im Verwaltungshaushalt zu erwirtschaften. Dieser erzielt einen Gesamtüberschuss von 4,5 Millionen Euro, der dem Vermögenshaushalt zugeführt wird; abzüglich der ordentlichen Tilgungsausgaben von 291.000 Euro beträgt die freie Finanzspanne für das Jahr 2019 somit 4,2 Millionen Euro. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 7,6 Millionen Euro. Über die wesentlichen Investitionen wird das FORUM gesondert berichten. 

Bürgermeister Reiser zeigte sich sehr zufrieden mit der Haushaltslage: „Die Stadt Mainburg steht weiterhin auf einem soliden finanziellen Fundament.“ Gleichwohl appelierte er an den Stadtrat: „Dies gilt es auch in Zukunft zu bewahren.“ Wenn man sich darauf besinne, verantwortungsvoll mit den Steuergeldern umzugehen, werde man auch Spielräume haben, sollte sich die Einnahmesituation in der Zukunft wieder weniger positiv darstellen.

Quelle: freising-online

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