Der Kostenrahmen wird eingehalten

Mainburg: Spatenstich für das neue Evangelische Gemeindezentrum - Umweltfreundlich und interkulturell

Endlich Baubeginn! Die Offiziellen griffen zu den geschmückten Spaten und konnten, wie unser Bild zeigt, unter der Regie des Landrats, den Sand auch recht hoch werfen.
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Endlich Baubeginn! Die Offiziellen griffen zu den geschmückten Spaten und konnten, wie unser Bild zeigt, unter der Regie des Landrats, den Sand auch recht hoch werfen.

Spatenstich für den Neubau der evangelischen Kirche in Mainburg: An der Schlichtstraße entsteht ein interkulturelles Zentrum für die Bürger.

Der Kelheimer Landrat Martin Neumeyer erinnerte beim Spatenstich für das neue Evangelische Gemeindezentrum in Mainburg nicht nur an die „Leader“-Förderung, sondern auch an das musikalische Talent des Pfarrers und vermisste die Musik bei diesem Event.

Neubau der evangelischen Kirche: Kosten- und Bauzeit sollen nicht überschritten werden

Dem bekanntermaßen musikalischen Geistlichen nahm er das Versprechen ab, diesen Mangel bei der Einweihung in eineinhalb Jahren abzustellen. Damit war man auch schon bei der Bauzeit. Diese sollte nicht überschritten werden, noch viel weniger aber die genannten Kosten. Wie berichtet hat die Kirchengemeinde nicht viel Luft nach oben, weil das Gemeindeleben ja weiter finanzierbar bleiben muss.

Architekt Michael Deppisch konnte aber am Rand des fröhlichen Events bei strahlendem Sonnenschein andeuten, dass es wohl gelingen werde, den Kostenrahmen einzuhalten. Viele Gewerke seien bereits vergeben, und darum sehe es gut aus. Der Löwenanteil der Kosten wird von der Landeskirche getragen, der der Pfarrer eine „gewisse Großzügigkeit“ bescheinigte, ohne die es auch nicht gegangen wäre.

Neubau der evangelischen Kirche: Umweltfreundliche Materialien

Hartmut Dendtel als Vertreter genau dieser Landeskirche war dann auch der erste Redner und erinnerte an die schwierige Planungsphase. Er ging aber auch auf die Bedeutung des Projektes für die Stadt Mainburg ein. Der Neubau wird aber nicht nur von seiner Funktion als multikulturelle Begegnungsstätte her wegweisend sein: Rund 70 Kubikmeter Holz werden verbaut, rechnete Deppisch vor.

„Geistreiches“ Geschenk für den Geistlichen Frank Möwes: In Mainburg war Spatenstich für das neue Gemeindezentrum, und Hannelore Langwieser war nicht mit leeren Händen gekommen.

Damit sei der Bau auch von den verwendeten Materialien her nachhaltig. Tatsächlich wird der Neubau zum Teil in den Hang, der zur Kirche hinauf führt, hinein gebaut. Dieser Teil mit direkter Erdberührung wird in Beton, das darüber liegende Geschoss mit dem großen Saal für rund 60 Gemeindeglieder wird dann in Holz ausgeführt, was übrigens die Bauzeit verkürzt: Während das Untergeschoss errichtet wird kann in der Abbindehalle bereits mit den Wänden für das Obergeschoss begonnen werden. Diese werden dann an der Baustelle aufgestellt.

Klaus Kuhn

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