Marktgemeinde steht zum „JuBi“

Auch das großzügige Freigelände wurde im letzten Jahr für zahlreiche Aktivitäten des Wolnzacher Jugend- und Bildungsdorfes genutzt. Foto: ma

Hilfe für Jugendliche mit Problem-Potenzial

Die Maßnahme wurde mit durchschnittlich acht bis zehn Wochenstunden umgesetzt. Außerdem wurden im Jugend- und Bildungsdorf vergangenes Jahr cirka 20 Elternberatungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten durchgeführt. Dabei ging es unter anderem um Erziehungsprobleme mit den Kindern, Schulschwierigkeiten der Jugendlichen, Arbeitslosigkeit, strafbare Handlungen, Überforderung mit der Erziehung oder um Gewalt in der Familie. Darüber hinaus profitierten etwa 20 Jugendliche von der Jugendberatung zu unterschiedlich gelagerten Problematiken wie Schul-, Familien- und Beziehungsprobleme, Arbeits- und Wohnungslosigkeit. Gut angenommen wird die noch zur Amtszeit des damaligen Bürgermeisters Josef Schäch gegründete Einrichtung auch als Jugendzentrum. Durchschnittlich 30 bis 40 junge Leute nutzen an den Öffnungstagen das abwechslungsreiche Freizeitangebot des „Offenen Jugendtreffs“. „Mit dem JuBi haben wir den Jugendlichen nicht nur Raum zur Verfügung gestellt, sondern ein ganzheitliches Konzept mit Freizeit-, Betreuungs- und Lernangeboten geschaffen, mit dem Ziel, die Jugendlichen in ihren sozialen, persönlichen und fachlichen Kompetenzen zu fördern“, so JuBi-Leiter Maximilian Thalmeir. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche aus allen gesellschaftlichen Schichten und Schulformen. Thalmeir: „Unser Ziel ist es, eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu fördern - durch die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch der Jugendlichen untereinander und durch unser gezieltes Förder- und Betreuungsangebot.“ Spenden von Vereinen, Firmen, Organisationen und Privatpersonen sind gerade wegen der anstehenden Sanierungsmaßnahmen für den Fortbestand der Einrichtung enorm wichtig.

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