„Mit der Halle hast einfach was!“

„D

ie Halle ist traumhaft! Wennsd‘ sowas hast, dann hast wirklich was!“ Diese Worte aus dem Mund von Heinrich Untermeierhofer vom FC Neufahrn sagten eigentlich schon alles aus. Gemeint war das größte Objekt, das der Stockclub Au jemals geplant und auch realisiert hat: die neue Stockschützenhalle auf der Anlage des Vereins. Vereinschef Karl Stiegler lud Freunde dieses Sports aus vier Landkreisen ein – und alle kamen, um die offizielle Eröffnung der Halle zu würdigen. Insgesamt 320 000 Euro hat der Stockclub schon in den Bau investiert, nun muss „nur noch“ der Anbau fertiggestellt und der Außenputz aufgetragen werden. Zwei Jahre Bauzeit stecken bisher darin, und jede Menge Schweiß der Mitglieder, die die Kosten durch gewaltige Eigenleistung massiv senkten. Stiegler war auch sehr erfreut über die Reaktion der Gastmannschaften. Am vergangenen Samstag traten 22 Vereine, aufgeteilt in zwei Gruppen zu je elf Mannschaften, in der neuen Halle zu den ersten beiden Eröffnungsturnieren an. Erwin Troidl vom VfR Haag meinte, „Respekt vor den Leuten, die das geschaffen haben. Traurig, dass die Gemeinde nicht hinter dem Verein steht.“ Auch Schiedsrichter Helmut Meister von der SpVgg Langenpreising meinte, „die Halle ist mindestens so schön wie in Oberhummel. Meinen vollen Respekt hat die Leistung der Vereinsmitglieder, die voll hinter ihrem Vorstand stehen!“ Die ersten Wettkämpfe bestritten schon um 7.30 Uhr früh neben den Gastgebern, die auf allen vier Turnieren vertreten sind, die SpVgg Attenkirchen, die Stockschützen Geisenfeld, der MTV Pfaffenhofen, die Stockschützen Geisenhausen, FC Train, SV Kranzberg, BC Attaching, VfR Haag/Amper, ESV Mainburg und der ESV Wolnzach. Das zweite Turnier um 13.30 Uhr bestritten der TSV Allershausen, SpVgg Altenerding, Sportclub Freising, die Schloßschützen Inkofen, Stockschützen Pfeffenhausen, TV Aiglsbach, FC Neufahrn, TSV Nandlstadt, SpVgg Zolling und die Auswahl des Stockschützenkreises 306. „An den Belag muss man sich zwar erst gewöhnen, aber das geht mit ein paar Trainingsschüben ganz schnell“, meinte ein Stockschütze, der bisher nur auf Asphaltbahnen geschossen hat. Das Pflaster bietet den Sportlern nämlich ganz andere Lauffähigkeiten ihrer Stöcke als der glatte Asphaltbelag. Darum mussten sich einige Sportler erst „einschießen“, was den sportlichen Leistungen letztendlich auch zu Gute kam. Die Wettkämpfe waren so spannend, dass bei beiden Turnieren die ersten beiden Mannschaften punktgleich waren und letztlich die bessere Stocknote entschied. Stiegler dankte abschließend allen Teilnehmern mit einem Erinnerungsfoto ihrer Mannschaft, außerdem erhielt jeder Teilnehmer einen Preis, so dass es im Endeffekt keinen Verlierer, sondern nur Gewinner gab. Am kommenden Samstag, 19. März, finden nochmals zwei Eröffnungsturniere, wieder mit anderen Mannschaften, statt.

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