Mittelstandsunion formiert sich neu

Unser Bild zeigt das neue Führungsteam mit MdL Martin Neumeyer (rechts). Foto: ma

(ma)

· Nach rund zwei Jahren Pause hat die Mittelstandsunion im Landkreis Kelheim eine neue Führung. Ralph Greenwood-Mahlo steht zusammen mit Johannes Beck, Daniel Ritz und Jochen Maun der CSU-nahen Vereinigung vor. Eine Parteizugehörigkeit ist nicht notwendig, die Anerkennung der christlich-sozialen Grundsätze der Politik aber vorteilhaft, „damit man sich bei uns wohlfühlt“, so Landtagsabgeordneter Martin Neumeyer, der bei der Neugründung Pate stand. Vor 2009 konnte die Mittelstandsunion bereits auf viele Jahre des Bestehens zurück blicken. Dann aber fanden sich keine Mitglieder mehr, die ein Ehrenamt übernehmen wollten. Nun hat sich, nach zwei Jahren der Ruhe, die neue Vorstandschaft gebildet. Mit knapp 40 noch bestehenden Mitgliedschaften kann sie die Arbeit aufnehmen. Die Vereinigung versteht sich als regionales Netzwerk von Unternehmern ohne Ansehen der Branche, Alter oder des Geschlechts. Die Satzung empfiehlt für die Vorstandschaft allerdings, dass diese der CSU angehören sollten. Der neu gewählte Vorsitzende Greenwood-Mahlo bezeichnete die Infrastruktur in der Region als sehr gut. Die rege Ausbildungstätigkeit der Unternehmer federe zudem den Mangel an Fachkräften für die kommenden Jahre ab. Insofern seien im Landkreis nicht nur viele, sondern auch sehr engagierte Firmen beheimatet. Bestätigen konnte dies auch Hans-Jürgen Thaus, stellvertretender Vorstand der Krones AG. Die Zukunft gehöre den Unternehmern, die diese gestalten müssten. Hierzulande seien die Voraussetzungen dazu optimal. Die Unternehmer gilt es nun zu motivieren: Die Mitgliederwerbung sieht die neue Vorstandschaft der Mittelstandsunion als eine der ersten Aufgaben an. Dieser werde man sich nun nach Wiederaufnahme der Tätigkeit zuerst widmen.

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