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Münzausstellung im Heimatmuseum

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Details einer Münzgewichtwaage mit verschieden großen Münzgewichten – eine der vier „Mainburger Schätze.

Eröffnet am internationalen Museumstag unter dem Motto „sammeln verbindet“ ist die aktuelle Sonderausstellung „Bürgersinn - Bürgergeld“ mit einem enormen Münzschatz jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr in den Museumsräumen in der Alten Knabenschule zu besichtigen.

Seit Gründung des Heimatmuseums Mainburg 1912 haben zahlreiche Bürger aus der Hopfenstadt und Umgebung dazu beigetragen, dass interessante und bedeutende Schätze – so auch Münzen und Geldscheine –zusammengetragen wurden und werden. Ein Großteil aller Museumsexponate, vor allem in den Anfängen und Folgejahren, stammen aus durch Schenkungen. Selbst Münzschatzfunde aus privaten Anwesen sind dem Museum anvertraut. Jahrzehntelang schlummerte die Münzsammlung wohlverwahrt im Bankschließfach. Sicher, aber unsichtbar für die Öffentlichkeit. Bevor die Ausstellung geplant werden konnte musste jede einzelne Münze mit Foto, Beschreibung und Nummerierung in einem speziellen Museumsprogramm inventarisiert werden.  Danach wurden die 430 Münzen einem Restaurator anvertraut, welcher die fachgerechte Reinigung und Konservierung der Münzen vornahm. Die Finanzierung dieser professionellen Restaurierung übernahmen die Stadt Mainburg und die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern zu gleichen Teilen. Hauptthema der Ausstellung sind die Schätze aus Mainburg und Umgebung, welche dem Museum zur Verwahrung und Sicherung für zukünftige Generationen geschenkt wurden. Dieser  Bürgersinn, an den mit dem Ausstellungstitel erinnert werden soll, wird in den vier zentralen Vitrinen gewürdigt. Bei der weiteren Themenwahl für einzelne Vitrinen wurde besonderer Wert darauf gelegt ein breites Spektrum der Münzgeschichte durch eine gezielte Auswahl aus der Münzsammlung in Museumsbesitz abzudecken. Was ist zu sehen? Eine römische Münze des Kaisers Antoninus Pius, Notgeld, Kipper- und Wipperzeit, Schneidemünzen, Münzen zu Trachten, eine Schatulle von 1750 mit Münzgewichten und Münzwaagen sowie Schatzfunde aus der Region mit Schatzkrüglein. 

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