Weniger Teilnehmer wegen Platzmangel

Vhs Au bezieht neue Räumlichkeiten 

+
Neue Räume für die VHS in Au direkt an der Hauptstraße. Alle hoffen, dass sich die Zahlen der Teilnehmer jetzt wieder erholen können. Das Interesse beim Marktsonntag war jedenfalls groß. 

Die Volkshochschule in Au hat neue Räume beziehen können: In der oberen Hauptstraße unmittelbar bei Marktplatz und Rathaus stehen jetzt 75 Quadratmeter zur Verfügung. Hier finden unter anderem Pilates- oder Yoga-Kurse statt, hier treffen sich aber auch die „Strolche“ auf einem großen Spielteppich, während die Mamas ratschen können. Beim Marktsonntag wurden die neuen Räume erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, und das Interesse war gewaltig.

Es war praktisch den ganzen Tag etwas los. Das ganze Team um Claudia Matuschzyk ist glücklich über diese neuen Möglichkeiten. Wie wichtig diese sind wurde bei der Hauptversammlung einen Tag später deutlich. Gerda Fischer, Geschäftsführerin für die Zweckgemeinschaft mit Moosburg, Nandlstadt, Zolling und eben Au hat damit einen Überblick und sprach das zentrale Problem der VHS in Au auch gleich an: „Sie kämpft mit den Räumen.“ Genau das ist das Thema: Eine prekäre Raumsituation, verbunden mit großen Fragezeichen, was die langfristige Entwicklung angeht, machen der VHS in Au das Leben schwer. 

So musste sie bei den Teilnehmerzahlen 2018 einen regelrechten Einbruch verzeichnen, schlimmer noch: Den dritten massiven Rückgang in Folge. Waren es 2015 noch 674 Teilnehmer, sank 2016 deren Zahl auf 441, 2017 auf 411, um dann 2018 auf 192 abzustürzen. „Das liegt nur an den Räumen“, so die Leiterin am Rand der Versammlung gegenüber dem FORUM. Sie gehe fest davon aus, dass sich die Zahlen jetzt wieder erholen können. „Wir hätten die Dozenten, wir hätten die Interessenten, aber wir haben den Platz nicht.“, fasste sie die allgemeine Lage zusammen. Sie hoffe auf eine Verbesserung des öffentlichen Bewusstseins, auch bei den Entscheidungsgremien im Markt Au. „Der Bürgermeister Karl Ecker steht hinter uns, der gibt uns freie Hand“, freute sie sich. 

In der Nachbargemeinde Nandlstadt, wo die VHS ganz andere Infrastrukturen vorfindet, ist die Zahl der Teilnehmer gegenüber dem Vorjahr mit 1224 auf den höchsten Stand seit vier Jahren geklettert. Au aber ist etwas größer als Nandlstadt, für die Auer VHS-Chefin ist das ein Zeichen dafür, dass durchaus mehr „drin“ ist auch in Au. Die Moosburger Versammlung stärkte Claudia Matuschzyk den Rücken, indem praktisch alle Redner hervor hoben, dass die VHS als integrativer Teil der Bildungslandschaft und damit letztlich als Pflichtaufgabe der Kommunen zu gelten habe. Das, so Vorsitzender Wolfgang Berger, könne gar nicht oft genug betont werden.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Weihnachtszauber im Markt Wolnzach
Weihnachtszauber im Markt Wolnzach
Weihnachtsmusik zu Gunsten von „Navis“
Weihnachtsmusik zu Gunsten von „Navis“
Unentschieden beim letzten Handball Heimspiel
Unentschieden beim letzten Handball Heimspiel
Handballer des TSV Mainburg wollen mit Sieg in die Weihnachtspause gehen
Handballer des TSV Mainburg wollen mit Sieg in die Weihnachtspause gehen

Kommentare