Ein CSU-Neujahrsempfang der etwas anderen Art

Fragen statt Reden

Mit originellen Geschenken bedankten sich CSU-Ortsvorsitzende Hannelore Langwieser und ihr Stellvertreter Thomas Kastner bei den Referenten Marcel John und Peter Andreas (2. und 3. v.l.).

Der 18. Neujahrsempfang der Mainburger CSU war ein ganz besonderer: Er hatte das Krankenhaus Mainburg zum Thema und unterschied sich wesentlich von den bisherigen Neujahrsempfängen in der Stadthalle.

Neben dem Hauptreferat des Festredners hatte das Auditorium diesmal ausgiebig Gelegenheit, Fragen an die komplett anwesende Führungsspitze der Ilmtalklinik GmbH mit Geschäftsführer Dr. Marcel John sowie Betriebs- und Verwaltungsdirektor Peter Andreas und Chefarzt Dr. Thomas Pausch zu richten. Und davon wurde rege Gebrauch gemacht. Als Moderatorin hatte zuvor Hannelore Langwieser in Interviews mit vielen Gästen erkundet, wie die Mainburger zu „ihrem“ Krankenhaus stehen. Der Tenor war eindeutig: „Gut, dass es das Krankenhaus gibt. Man sollte alles tun, um es zu erhalten.“ Lob wurde dabei dem Personal gezollt, das seine Arbeit mit Herzblut erledigt. Deutlich wurde aber auch, dass ein so kleines Haus wie Mainburg ohne den Verbund mit der Pfaffenhofener Ilmtalklinik nicht überlebensfähig wäre. Der im Mai 2014 engagierte Chef Marcel John und sein Team wollen den Klinikverbund mit seinen insgesamt 320 Betten mittelfristig wieder auf Kurs in Richtung „schwarze Null“ bringen. Erreicht werden soll dies durch ein engeres Zusammenrücken der Häuser in Pfaffenhofen und Mainburg sowie durch den Aufbau von Kompetenzen durch Spezialisierungen in ausgewählten Leistungsbereichen. So sind im Mainburger Haus ein 24-Stunden-Herzkatheterlabor und ein Ausbau der Intensivstation geplant. Im Wettbewerb zu anderen Häusern setzt man auf die Wohnortnähe, denn die nächsten Kliniken liegen 35 bis 40 km entfernt. Und auf die weitere Rückendeckung durch die Politik, auf die sich die Klinikleitung bisher verlassen konnte.

Quelle: freising-online

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