CSU-Neujahrsempfang mit OB Markus Pannermayr

CSU präsentiert Stadtratskandidaten

Markus Pannermayr (rechts) mit dem „CSU-Schal“, den Ortsvorsitzende Hannelore Langwieser und Kreischef MdL Martin Neumeyer (links) an den Gastredner des diesjährigen Neujahrsempfangs der CSU in der Mainburger Stadthalle überreichten

Einen der laut Ministerpräsident Horst Seehofer „besten Oberbürgermeister Bayerns“ hatte sich die Mainburger CSU mit Markus Pannermayr zu ihrem diesjährigen Neujahrsempfang als Gastredner eingeladen. Der 42-jährige, frühere Gymnasiallehrer durchbrach vor sechs Jahren die jahrzehntelange „rote“ Vorherrschaft im Straubinger Rathaus und kandidiert am 16. März für seine zweite Amtszeit.

Schrille Wahlkampftöne waren von dem überzeugten Kommunalpolitiker, der sich nach eigenen Worten bewusst gegen eine Karriere in der Bundes- oder Landespolitik entschieden habe, freilich nicht zu hören. Stattdessen appellierte der smarte Straubinger an das Gemeinschaftsgefühl der Niederbayern: „Was wäre zum Beispiel unser traditionsreiches Gäubodenfest ohne den Hopfenr aus der Hallertau“,  ermunterte der CSU-Politiker zu einem geschlosseneren Auftritt der ostbayerischen Kommunen gegenüber den Metropolregionen. Pannermayr sah im demografischen Wandel gerade für unsere Heimat nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Die Kommunen müssten gegenüber Bund und Land selbstbewusst auftreten, denn „ohne Städte ist kein Staat zu machen.“

Der zweite Teil des Neujahrsempfangs gehörte dann der Vorstellung der CSU-Stadtratskandidaten. 

Von ihrer „Frontfrau“ Hannelore Langwieser, die als zweite Bürgermeisterin erneut für den Chefsessel im Mainburger Rathaus kandidiert, wurden anlässlich des Neujahrsempfangs in der Stadthalle unter dem Motto „Wir sind Mainburg“ die Stadtratskandidaten für die Kommunalwahl am 16. März präsentiert. In kurzen Interviews mit der Ortsvorsitzenden konnten sich die sieben Frauen und 16 Männer persönlich vorstellen.

Auf Platz eins der Stadtrats-Kandidatenliste der Mainburger CSU steht Hannelore Langwieser selbst. Die 59-jährige Hauswirtschaftsmeisterin sitzt im Stadtrat, wo sie als Stellvertreterin von Bürgermeister Josef Reiser (SLU) fungiert, ebenso gehört sie dem Kreis- und Bezirksrat an. Sie ist außerdem Behindertenbeauftragte des Bezirks Niederbayern. Platz zwei auf der Vorschlagsliste nimmt Thomas Kastner (44 Jahre) ein. Er ist beruflich als Diplom-Wirtschaftsingenieur tätig. Listenplatz drei hat der 49-jährige Diplomingenieur Hans-Peter Brandl inne. Die weitere Reihenfolge: 4. Stefanie Linseisen (39), Rechtsanwalts-Fachangestellte; 5. Werner Beck (38), Bankkaufmann; 6. Robert Müller (43), Selbstständiger; 7. Johannes Beck (47), Diplom-Ingenieur; 8. Martin Niederreiter (40), Schreinermeister; 9. Helmut Schmid, (38), Pflegedienstinhaber; 10. Alfons Ziegler (44), Gastwirt; 11. Wolfgang Randeltshofer (46), Brauer; 12. Thomas Frank (43), Elektromeister; 13. Marianne Dasch (59), Geschäftsführerin; 14. Michaela Thoma (47), Geschäftsinhaberin; 15. Nadia Brechtel (29), Diplom-Kommunalwirt (BAW); 16. Heidi Pfundt (72), Rentnerin; 17. Handan Aktar (39), Geschäftsinhaberin; 18. Brigitte Freyberg-Kreitmeier (56), Rechtsanwältin; 19. Martin Czekalla (36), Steuerberater; 20. Hans-Peter Lutzenburger (47), Konditormeister; 21. Albert Stuber (43), Geschäftsführer; 22. Andreas Kreitmeier (56), Rechtsanwalt); 23. Karl Pöschl (64), Zahnarzt; 24. Martin Huber (60), Dilpom-Ingenieur.

„Vieles wurde in den vergangenen sechs Jahren dank der guten Zusammenarbeit zwischen den drei Bürgermeistern und dem Stadtrat umgesetzt. Gemeinsam wollen wir auch weiterhin für unsere Heimat und ihre Bürger arbeiten“, betonte Spitzenkandidatin Langwieser. Sie lobte das Krankenhaus Mainburg, dessen Ärzte- und Pflegerschaft hervorragende Leistungen erbringe und dessen Zukunft unbedingt gesichert werden müsse. Als Schwerpunkte des CSU-Programmes für Mainburg nannte die Bürgermeisterkandidatin unter anderem den Ausbau des Schulzentrums Mainburg mit einer dreizügigen Realschule und einer vollwertigen Turnhalle, die dringende Umsetzung des Verkehrskonzepts „Schulzentrum“, eine großzügige Ausweisung von neuen Wohn- und Gewerbeflächen, auch um altersgerechtes Wohnen für Senioren und Singles zu ermöglichen, Förderung der Integration, Hochwasserschutz vor Ort, die wieder verstärkte Förderung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit und einen Ausbau der städtischen Feste, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Durch eine bessere, gezielte Finanzplanung gelte es, keine Schulden zu Lasten unserer Kinder zu machen. 

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