Flammender Appell zur Rettung der Veranstaltungsbranche

"Night of Light": Auch die Stadthalle Mainburg erstrahlt in knallrot!

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Unterstützt vom Veranstaltungstechniker SLS event technology haben die Performance-Künstler von LaLuz Fire Circus die Beleuchtung der Stadthalle Mainburg organisiert.

Es ist ein flammender bundesweiter Appell! Ein Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft! Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen.

Bereits seit März ist damit wegen der Corona-Auflagen einem kompletten Wirtschaftszweig faktisch die Arbeitsgrundlage entzogen.

Deshalb schalteten deutschlandweit in der Nacht vom vergangenen Montag auf Dienstag alle Ampeln auf Rot. Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie Veranstaltungs-Locations in ganz Deutschland strahlten Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit roter Beleuchtung an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen - auch in Mainburg!

Unterstützt vom Veranstaltungstechniker SLS event technology haben die Performance-Künstler von LaLuzFire Circus die Beleuchtung der Stadthalle Mainburg organisiert.

In der Nacht von Montag auf Dienstag erstrahlte zur bundesweiten "Night of Light" die Stadthalle Mainburg in einem satten Rot.

Ziel der Veranstalter ist es, mit der Politik im Rahmen eines Branchendialogs ins Gespräch darüber zu kommen, wie die milliardenschwere, extrem heterogene Branche der Veranstaltungswirtschaft vor einer massiven Insolvenzwelle gerettet werden und der Erhalt von bundesweit mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen gesichert werden kann.

Die Veranstaltungswirtschaft ist eine komplexe Branche, die viele unterschiedliche Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint. Aus diesem Grund hat die Veranstaltungswirtschaft insgesamt keine zentrale Lobby, so klagen die Initiatoren. Anders als im produzierenden Gewerbe könnten weg gefallene Umsätze nicht mehr nachgeholt werden, es könne auch nichts „auf Lager“ produziert werden; die meisten Unternehmen in der Veranstaltungswirtschaft sind Dienstleister.

Selbst wenn nach Beendigung der Krise eine hohe Nachfrage einsetzte, könne der erlittene Verlust nicht mehr kompensiert werden. Ein Branchendialog wird gefordert mit der Politik, um gemeinsam einen Weg aus der Corona-Krise zu finden.

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Quelle: freising-online

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