Rathaus-Baustelle braucht mehr Platz

Nordgiebel muss abgestützt werden

Insgesamt ist Stadtbaumeister Gerhard Rölz mit dem Vorankommen zufrieden.

Die Arbeiten an der Abensberger Rathaus-Baustelle sind im Zeitplan. Bei den Entkernungsarbeiten am historischen Teil des Rathauses ist nun aber eine Überraschung aufgetaucht, die zu größeren Absperrungen des Stadtplatzes zwingt, als ursprünglich vorgesehen.

Das hat auch Folgen für die beiden großen Faschings-Veranstaltungen der Stadt Abensberg; der Unsinnige Donnerstag am 28. Februar findet am Karmelitenplatz statt, der Faschings-Gillamoos am 5. März muss auf den Aventinusplatz umziehen. Rölz: „Die Zerrbalken unterhalb des Dachgeschoßes sind umfangreich zerstört.“ Diese halten – vereinfacht gesagt ¬– die Wände des alten Rathauses zusammen.

Das heißt: „Sobald wir mit dem Abbau des Dachstuhls beginnen, wird der Nordgiebel instabil.“ Um das zu vermeiden, werden Gerüst-Türme errichtet, die den Nordgiebel sichern. Dann kann mit dem Abbau des Dachstuhls begonnen werden; darauf folgt ein Ersatzdach, das über der gesamten zukünftige Dachfläche errichtet wird. Darunter entsteht der neue Dachstuhl. Wenn der komplett ist, wird das Ersatzdach abgebaut – und dann können auch die vier Gerüst-Türme vom Stadtplatz verschwinden, die zur Absicherung des Giebels nötig sind. Dies wird nach Schätzung von Rölz bis in den Frühling andauern. 

Carolin Wohlgemuth und Silvia Fränkel, bei der Stadt Abensberg für städtische Veranstaltungen, Tourismus und Marketing zuständig, haben deshalb in den letzten Tagen bereits reagiert und die Verlegung der beiden großen Faschings-Veranstaltungen in die Wege geleitet. Der Faschingsgaudi steht also nichts im Weg. Zum Glück hat Abensbergs Altstadt nicht nur einen, sondern gleich mehrere feiertaugliche Bilderbuch-Plätze zu bieten.

Quelle: freising-online

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