Polnische Waisenkinder erholen sich

(ma)

· Sechs Kinder des Waisenhauses in Auschwitz mit ihrer Heimleiterin Bozena Bryg vom „Haus des Kindes“ ließen es sich mit der Gastfamilie Monika und Reinhard Kaltner, Ebrantshausen, nicht nehmen, im Rahmen ihres Ferienaufenthaltes im Raum Mainburg dem Landratsamt in Kelheim einen Besuch abzustatten (unser Bild). Begleitet wurden die polnischen Gäste von Bürgermeister Franz Stiglmaier (obere Reihe, ganz links) aus Attenhofen, der die Besucher ebenfalls unterstützt, sowie von Pater Slawomir Trzmielewski (obere Reihe, 2. v. rechts), zuständig für die Pfarrei Lindkirchen/Ebrantshausen, der gerne die Aufgabe des Dolmetschers übernahm. Bei einem Rundgang durch das Landratsamt mit Besichtigung des Sitzungssaales erläuterte die Abteilungsleiterin, Oberregierungsrätin Ulrike Dettenhofer (untere Reihe, ganz links), in Vertretung für Landrat Dr. Hubert Faltermeier die Aufgaben des Landratsamtes und des Landrats und lud die Besucher anschließend zur Stärkung in die Kantine ein. Im Anschluss daran stand noch ein Besuch des Freizeitbades Keldorado in Kelheim auf dem Programm. Der Kontakt der Familie Monika und Reinhard Kaltner zu dem Sozialwaisenhaus in Auschwitz besteht seit Dezember 2005. Auf Anraten des damaligen Pfarrers Pater Matthäus ging der Erlös des Benefizkonzerts nach Auschwitz. Bei der persönlichen Übergabe reifte schnell der Entschluss, Kinder nach Ebrantshausen einzuladen. In den Jahren 2006, 2007, 2009 und heuer wurden jeweils zwischen sechs und acht Waisenkinder im Haus der Familie Kaltner gastfreundlich aufgenommen.

Auch interessant:

Kommentare