Der neue Chef  ist am Zug

Rathaus Mainburg: Helmut Fichtner tritt sein Amt an

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Helmut Fichtner, Mainburgs neugewähltes Stadtoberhaupt, hat auf dem Bürgermeisterstuhl im Rathaus seine Arbeit aufgenommen. 

Auch wenn derzeit alles von Covid-19 überschattet wird, beginnt für die neugewählten bayerischen Bürgermeister der Arbeitsalltag im neuen Amt. Seit Anfang Mai ist Helmut Fichtner  Mainburgs neues Stadtoberhaupt. 

Mainburg- Die neugewählten bayerischen Bürgermeister beginnen ihren Dienst am 1. Mai gleich mit einem Feiertag – im wahrsten Sinne des Wortes. So auch Helmut Fichtner, das neue Oberhaupt der 15.000 Einwohner Stadt Mainburg. Gegenüber dem FORUM äußert er auf die Frage nach seinen Eindrücken zu den ersten Tagen als Bürgermeister: „Die ersten Arbeitstage waren wirklich ereignisreich und spannend! Alles ist noch recht neu, deshalb gilt es nun sich einen Überblick über die ganzen Abläufe einer Verwaltung zu verschaffen, aber trotzdem gleichzeitig die ersten Amtsgeschäfte zu tätigen.“ 

Helmut Fichter: Bürgermeisterantritt während der Pandemie

Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Josef Reiser, der zwei Amtsperioden als Bürgermeister seinen Dienst versah, galt es bei der Kommunalwahl am 15. März einen Nachfolger bzw. Nachfolgerin zu finden. Im ersten Wahlgang lag Helmut Fichtner (Freie Wähler) bei insgesamt fünf Kandidaten mit 32,93 Prozent noch deutlich hinter seiner Rivalin Hannelore Langwieser (CSU), die es auf 38,56 Prozent brachte. Bei der Stichwahl am 29. März überholte der 49-jährige Mittelschullehrer die CSU-Bewerberin dann aber und wurde mit 52,12 Prozent und 299 Wählerstimmen Vorsprung zum neuen Rathauschef gewählt. 

Der Schwerpunkt der ersten Tage nach Amtsantritt, so Fichtner, sei die Vorbereitung der konstituierenden Sitzung des Stadtrates am 11. Mai gewesen, aber auch Besprechungen zu Bauleitverfahren oder Personalangelegenheiten hätten angestanden. „Überschattet wird natürlich alles von Covid-19, was das Leben und Arbeiten recht beeinträchtigt. So fallen Feste, Märkte und Veranstaltungen leider aus. 

Diesbezüglich hätte ich mir einen anderen Start gewünscht“, bedauert der neue erste Mann Mainburgs. In den drei Wochen vor seiner Amtszeit sei er von zweiter Bürgermeisterin Hannelore Langwieser, die für Bürgermeister Reiser Dienst hatte, dankenswerterweise schon in Entscheidungen miteinbezogen worden, hebt Helmut Fichtner hervor.„Da konnte ich bereits erste Erfahrungen sammeln.“ 

Die vorherrschende Aufgabe sei das Organisieren und Verteilen von Mundschutzen gewesen. Dennoch klingt auch Zuversichtliches aus seinen Worten: „Jetzt hoffe ich auf weniger bis keine weiteren Unwägbarkeiten und freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben zum Wohle der Stadt Mainburg.“ Das FORUM wünscht dem neuen Bürgermeister der Hopfenstadt alles Gute.

Quelle: freising-online

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