Rotary Club und Lions Club Mainburg

Rathausbesuch: Soziales Engagement in und um Mainburg

Klaus Köhler, der neue Präsident der Mainburger Rotarier und Amtskollege Günter Kramschuster, der neue Präsident des Lions Club Mainburg waren zu Besuch beim Mainburger Bürgermeister Helmut Fichtner.

Zwei unterschiedliche Clubs, ein gemeinsames Ziel: Der Dienst an der und für die Gesellschaft. Die identischen Interessen und der Respekt füreinander verbindet Kramschuster und Köhler. Und genau das war auch der Grund für den gemeinsamen Besuch:

„Miteinander geht mehr. Das ist der Grundgedanke innerhalb unserer jeweiligen Clubs und das ist natürlich auch das Motto, wenn man sich privat schon lange kennt und schätzt. Daher wollten wir dem Bürgermeister gemeinsam zeigen, woran wir arbeiten und klären, woran wir vielleicht in Zukunft arbeiten könnten“, sagt Klaus Köhler. „Außerdem haben wir beide gerade neu unser Amt angetreten. Da gehört sich einfach ein Antrittsbesuch beim Bürgermeister“, ergänzt Präsidenten-Kollege Günter Kramschuster.

Die Mainburger Rotarier wollen neben ihrem internationalen Engagement sich auch wieder stärker vor Ort einbringen, in und um Mainburg. „Als Vater von zwei Kindern hab ich mich gefragt, was ich in meiner Präsidentenzeit anstoßen will. Daraufhin hab ich mit meinem Vorstandsteam die Idee `Soziales Handeln` entwickelt. Wir wollen Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren, soziale Brennpunkte quasi gleich bei uns vor der Haustür zu erkennen und eigenverantwortlich Lösungen zu erarbeiten. Und zwar praktisch, nicht nur theoretisch“, sagt Köhler.

Umgesetzt wird dieses Projekt gemeinsam mit der Mittelschule, der Realschule und dem Gymnasium in Mainburg, außerdem der Realschule Rottenburg. Als kleinen Anreiz und zugleich Belohnung loben die Rotarier 2.000 Euro Preisgeld aus. Auch international kümmern sich die Hallertauer Rotarier weiterhin, beispielsweise mit zwei Berufsschulprojekten in Afrika.

Weitere Projekte stehen noch aus

Und sie sammeln immer fleißig Spenden, beispielsweise bei den alljährlichen Rotarischen Konzerten, die in der Ausstellungshalle bei Auto Köhler zusammen mit dem Hallertauer Kammerorchester stattfinden und stets ausgebucht sind. Durch seine Wahl zum Lions Präsident wird Günter Kramschuster in diesem Amtsjahr 2020/2021 den Vorsitz innehaben. Die Haupteinnahmequellen Maikultur und Kulturbräu, die ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Mainburg darstellen, mussten leider coronabedingt abgesagt werden. Es stehen jedoch weitere Projekte aus, um in Mainburg an Spenden zu kommen, die ein regionales und internationales Engagement möglich machen, um sich auch weiterhin einbringen zu können.

Die Unterstützung einer Schule in Port-au-Prince auf Haiti wird weitergeführt, Kindern in Aleppo wird finanziell geholfen, sowie die Mittagsbetreuung in der Mainburger Grundschule bezuschusst und das Altenheim Clown Projekt wurde weitergeführt. Der am Rathaus in Mainburg installierte „Kummerkasten“ biete den Bürgern ganz unbürokratisch die Gelegenheit mit dem Lionsclub in Kontakt zu treten und ihre Sorgen und Anliegen zu formulieren.

Bürgermeister lobt soziales Engagement

Der Mainburger Bürgermeister Helmut Fichtner lobte das soziale Engagement beider Clubs sowie die Bereitschaft, gemeinsam Projekte durchzuführen: „Internationale Hilfsprojekte sind eminent wichtig, zweifellos. Es gibt aber auch vor Ort Bedarf, dem Rechnung getragen wird“, freut sich der Rathauschef. Auch er hofft, dass bald wieder Veranstaltungen im großen Stil und ohne Infektionsschutzmaßnahmen möglich sind, damit wieder Spendengelder eingenommen werden und weiterhin Hilfsmaßnahmen laufen können.

Zudem bereichern die Veranstaltungen das kulturelle und gesellschaftliche Leben Mainburgs. Was bei dem Termin auch offenbar wurde: Beide Präsidenten schätzen und mögen sich persönlich und den jeweils anderen Club. Schließlich haben die Lions und die Rotarier schon die ein oder andere gemeinsame Veranstaltungen organisiert. Denn miteinander geht nicht nur mehr – es feiert sich auch gleich viel schöner.

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