Rotary Club Mainburg

Ein Symbol des Willkommens

Vollbepackt mit nützlichen Sachen: Markus Rainer, Präsident des Rotary Clubs Mainburg, erster Bürgermeister Josef Reiser, Traudl Ginzinger (Bürgerbüro Mainburg), Julia Freiberger (VG Mainburg) und Albert Morasch, Bürgermeister der Gemeinde Volkenschwand, präsentieren die Willkommenstasche für    Flüchtlinge.

Dass Flüchtlinge in der Hallertau im Allgemeinen und in Mainburg im Besonderen herzlich willkommen sind, zeigt nun eine Aktion des Rotary Clubs Mainburg.

Als Symbol des Willkommens nach der beschwerlichen Reise, die die Flüchtlinge auf sich nehmen, entstand beim Rotary Club Mainburg die Idee zu einer Begrüßungstasche, wie Markus Rainer, Präsident des Rotary Clubs, bei der Präsentation am vergangenen Mittwoch im Rathaus erklärte: „Wir möchten damit ein Zeichen setzen und uns engagieren. Die Tasche ist mehr als symbolische Geste gedacht. Die Flüchtlinge sollen dadurch merken, dass sie willkommen sind und Hilfe erhalten“. Vor allem nach den Ereignissen in Köln dürfe man jetzt nicht alle Flüchtlinge unter Generalverdacht stellen, wie Rainer betonte: „Auf Grund dieser negativen Erfahrungen haben viele Asylbewerber jetzt Angst, wenn sie zu uns kommen. Man darf aber nicht alle unter einem Kamm scheren“. In einem ersten Schritt stellten die Mitglieder des Rotary Clubs 200 Taschen zusammen, die mit hygienischem Basisbedarf, nützlichen Tipps, Verhaltensregeln, sowie Informationen rund um die Stadt Mainburg gefüllt sind. Wie funktioniert Mülltrennung? Wie verhält man sich richtig im Straßenverkehr? Mit all dem, was diesen Menschen bisher völlig fremd war, werden sie nun konfrontiert. „Das ist alles gar nicht so einfach. Für uns ist das völlig normal, doch diese Menschen kommen aus einem ganz anderen Kulturkreis mit anderen Traditionen, Regeln und Werten. Das müssen sie erst lernen. Die Willkommenstasche ist deshalb eine hervorragende Idee“, wie Albert Morasch, Bürgermeister der Gemeinde Volkenschwand, findet. Über den beiliegenden „Refugee-Guide“ in arabischer Sprache werden die Flüchtlinge außerdem mit grundlegenden Werten wie etwa der Gleichstellung der Frau oder den hierzulande herrschenden Verhaltensregeln vertraut gemacht. Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Mainburg und des Bürgerbüros teilen die Begrüßungstaschen vor Ort aus, sobald die Asylbewerber registriert worden sind und das ist entscheidend, denn die Taschen werden nicht in Notunterkünften verteilt. Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser sprach dem Präsidenten des Rotary Clubs seinen Dank aus und lobte darüber hinaus auch die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer, denn ohne die sei die Flüchtlingssituation gar nicht zu bewerkstelligen, wie Reiser betonte.

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